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Geschrieben von Zabou1964 am 22 Aug, 2012 um 14:41 32:

Pozzo di Borgo, Philippe - Ziemlich beste Freunde - Ein zweites Leben

Autor: Pozzo di Borgo, Philippe
Titel: Ziemlich beste Freunde - ein zweites Leben
Originaltitel: Le second souffle
Verlag: Hanser Verlag Berlin
Erschienen: 16. März 2012
ISBN-10: 3446240446
ISBN-13: 978-3446240445
Seiten: 256
Einband: HC
Serie: ---
Preis: € 14,90

Autorenportrait:

Zitat:
Philippe Pozzo di Borgo, Jahrgang 1951, war jahrelang Geschäftsführer der Firma Champagnes Pommery. Seit 1993 ist er infolge eines schweren Gleitschirmunfalls querschnittsgelähmt. Seine in Frankreich 2001 unter dem Titel Le second souffle erschienene Autobiographie wurde 2011 als Ziemlich beste Freunde von Olivier Nakache und Éric Toledano verfilmt. Philippe Pozzo di Borgo lebt mit seiner zweiten Frau und zwei Töchtern in Marokko.


Quelle: Hanser Literaturverlage

Inhaltsangabe:

Zitat:
Der bewegende autobiographische Bericht Philippe Pozzo di Borgos, der den Stoff für einen sensationellen Kinoerfolg lieferte. Der Autor ist Geschäftsführer der Firma Champagnes Pommery, als er mit dem Gleitschirm abstürzt und querschnittsgelähmt bleibt. Er ist 42 Jahre alt und braucht einen Intensivpfleger. Der arbeitslose Ex-Sträfling Abdel kriegt den Job. Mit seiner lebensfrohen und authentischen Art wird Abdel zu Philippes "Schutzteufel". Zehn Jahre lang pflegt er ihn und gibt ihm die Lebensfreude zurück. Von O. Nakache und E. Toledano verfilmt, ist diese Geschichte einer Freundschaft, die auf Respekt und Toleranz gründet, zu einem der erfolgreichsten französischen Filme aller Zeiten geworden.


Quelle: Hanser Literaturverlage

Meine Meinung:

Ich habe den Film zum Buch noch nicht gesehen, werde das aber bald nachholen, um mir ein Bild über die Umsetzung machen zu können. Das Buch hat leider gar nicht meinen Erwartungen entsprochen. Es war weder lustig, wie der Film angeblich sein soll, noch hat es mich sonderlich bewegt.

Philippe Pozzo di Borgo beschreibt in seiner Autobiographie zunächst seinen Stammbaum und seine Kindheit/Jugend. Die Familie hat Geld, sodass es ihm an nichts mangelt. Als er seine spätere Frau Béatrice kennenlernt, ist es Liebe auf den ersten Blick. Die beiden versuchen verzweifelt, ein Kind zu bekommen. Doch Béatrice erleidet immer wieder Fehlgeburten. Dann wird bei ihr Krebs festgestellt. Trotzdem adoptiert das Ehepaar noch zwei afrikanische Kinder. Philippe ist Geschäftsführer beim Champagnerhersteller Pommery. Die Verantwortung, die er seiner kranken Frau und seinen beiden Kindern gegenüber hat, hält ihn aber nicht davon ab, mit dem Gleitschirm bis in sehr riskante Höhen vorzudringen. Als er eines Tages abstürzt, ist er querschnittgelähmt. Seine todkranke Frau steht ihm bei, bis sie eines Tages stirbt.

Der arbeitslose Ex-Sträfling Abdel tritt als Pfleger in sein Leben. An ihm konnte ich leider gar keine sympathischen Züge feststellen. Er äußert sich laufend frauenverachtend, bringt sich, seinen Chef und andere Verkehrsteilnehmer durch ständiges Rasen mit dem Auto in Lebensgefahr, dealt und macht auf mich eher den Eindruck, als nutze er Philippe nur aus. Vielleicht hat er durch seine sorglose Art positiven Einfluss auf Philippe, das mag sein. Aber in meinen Augen überwiegt das Negative, das er ausstrahlt.

Philippe Pozzo di Borgo hat seine Erinnerungen diktiert, denn Schreiben kann er nicht mehr. Leider wurde es verabsäumt, diese Diktate in eine logische Reihenfolge zu bringen. An einigen Stellen schildert er seine Träume, dann erzählt er wieder aus der Vergangenheit und später schildert er die Gegenwart. Leider konnte ich ihm bei diesen Sprüngen nicht immer folgen, sodass das Buch mir etwas zusammenhanglos erschien.

Lediglich das Ende machte mir Hoffnung. Philippe findet eine Frau in Marokko und auch Abdel gründet eine Familie und wird sesshaft.

Fazit:

Zusammenhanglose Erzählung eines verantwortungslosen Familienvaters, der einen Kriminellen als Pfleger einstellt. Es gibt Menschen, die unschuldig an den Rollstuhl gefesselt sind. Deren Schicksal könnte mich mit Sicherheit bewegen.

1stern

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Geschrieben von charlie am 23 Sep, 2012 um 12:08 23:

Schade das das Buch so über das Ziel hinaus geschossen ist.

Den Film habe ich mir 2 Mal angeschaut und er hat mir sehr gut gefallen. Auf alle Fälle werde ich das Buch nicht lesen.

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Liebe Grüsse Sonne1 Charlie Welli1


Geschrieben von Zabou1964 am 23 Sep, 2012 um 21:48 52:

Liebe Karin,
der Film hat mir auch gefallen. Er hat aber auch nicht viel mit dem Buch gemein.
Bei dem Buch überwiegen allerdings die positiven Rezensionen. Vielleich empfindest Du das Buch auch ganz anders als ich. Lass Dich also nicht von meiner Rezi davon abhalten, es zu lesen.

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Geschrieben von etfrauantje am 24 Sep, 2012 um 19:22 39:

Ich kenne nur den Film und fand ihn echt klasse.

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