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Nethas Schmökerkiste » Buchgenre » BELLETRISTIK » Belletristik J - L » Lavoie, Marie-Renée - Ich & Monsieur Roger 1 Bewertungen - Durchschnitt: 3.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 3.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 3.00 » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Zabou1964 Zabou1964 ist weiblich
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Lavoie, Marie-Renée - Ich & Monsieur Roger Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: Lavoie, Marie-Renée
Titel: Ich & Monsieur Roger
Originaltitel: La petite et le vieux
Verlag: Hanser Verlag
Erschienen: 29. Juli 2013
ISBN-10: 3446243844
ISBN-13: 978-3446243842
Seiten: 256
Einband: HC
Serie: ---
Preis: € 17,90


Autorenporträt:

Zitat:
Marie-Renée Lavoie wurde 1974 geboren. Sie unterrichtet Literatur am Collège de Maisonneuve in Montréal. Für ihren Debütroman wurde sie mit dem Prix Archambault ausgezeichnet.


Quelle: Hanser Verlag

Inhaltsangabe:

Zitat:
Hélène ist klein, zart, acht Jahre alt, nennt sich Joe und behauptet, zehn zu sein, damit sie den Job als Zeitungsausträgerin bekommt. Umgeben von drei Schwestern, einem Vater, der das Leben nur als melancholischer Trinker erträgt, und einer Mutter, die sich mit drakonischer Strenge panzert, ist Joe manchmal etwas einsam, ganz wie Roger, der plötzlich im Garten des Nachbarhauses steht und flucht. Roger ist achtzig, ein begnadeter Grantler, dessen Flüche mit jeder Flasche Bier phantastischer werden. Wie Joe den lebensmüden Roger ins Leben zurückholt und er zum Schutzpatron dieses empfindsamen Mädchens wird, beschreibt Marie-Renée Lavoie aus Kanada mit viel Witz und Poesie.


Quelle: Hanser Verlag


Meine Meinung:

Durch eine Leseprobe bei Vorablesen bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Diese klang recht vielversprechend, weshalb ich mich für dieses Buch beworben habe. Ich habe es auch gewonnen, bin nun aber etwas hin- und hergerissen, was die Bewertung betrifft. Stellenweise muten die Gedanken der kleinen Hélène zum Erwachsenwerden poetisch an. Auf der anderen Seite hat das Buch, obwohl es nur 256 Seiten hat, immer wieder Längen, durch die ich mich regelrecht quälen musste.

Aber zunächst zur Handlung: Hélène ist acht Jahre alt, wäre aber gerne älter und vor allem ein Junge. Also behauptet sie einfach, sie sei zehn und nennt sich Joe. So gelingt es ihr, einen Job als Zeitungszustellerin zu bekommen. Das verdiente Geld will sie aber nicht etwa für sich ausgeben. Sie schmuggelt es heimlich in das Portemonnaie ihrer Mutter. Eines Tages kommt sie nach Hause und sieht vorm Nachbarhaus einen alten Mann sitzen. Es ist der grantige Monsieur Roger, der saufend und fluchend seinen Tod herbeisehnt. Zwischen Joe und Monsieur Roger entwickelt sich eine außergewöhnliche Freundschaft.

Die Geschichte spielt in einer kanadischen Kleinstadt in den 80er Jahren. Hélène identifiziert sich mit einer Figur aus einer Zeichentrickserie, die sie gespannt verfolgt. Immer wieder beschreibt sie, was dieser Comicfigur widerfährt, und zwar sehr detailliert. Und genau das war das Problem, das ich mit diesem Roman hatte. Die Geschehnisse in der kanadischen Provinz und das Heranwachsen des Mädchens, das ein Junge sein wollte, fand ich gut erzählt. Ich musste einige Male schmunzeln, insbesondere als Hélène sich unaufhaltsam in eine junge Frau verwandelt. Ihrem Vorbild, der Zeichentrickfigur Oscar, wachsen natürlich keine Brüste. Hélène kommt um dieses schwere Schicksal leider nicht herum. Auch die Tatsache, dass sie bereits als kleines Mädchen der Familie helfen will, fand ich sehr rührend. Der Vater ist ein frustrierter Lehrer, der nach und nach dem Alkohol verfällt. Die Mutter ist eine recht resolute Person, die die Fäden zusammenhält. Dann gibt es noch drei Schwestern, um die sich Hélène mehr oder weniger kümmert. Und mittendrin Monsieur Roger, der immer mehr zu einem Teil der Familie wird.

Wie oben bereits erwähnt, fällt mir die Beurteilung nicht leicht. Hätte die Autorin die Szenen der Zeichentrickfigur nicht so ausführlich geschildert, würde ich vier Sterne vergeben. So muss ich leider noch einen Stern abziehen und vergebe drei von fünf Sternen.

Fazit:

Berührende Geschichte mit einigen Längen.

3 sterne

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