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Nethas Schmökerkiste » Buchgenre » Historische Romane Deutsche Autoren » Historisch Deutsche Autoren A- C » [Historischer Roman] Benedikt, Caren - Die Duftnäherin 5 Bewertungen - Durchschnitt: 4.80 5 Bewertungen - Durchschnitt: 4.80 5 Bewertungen - Durchschnitt: 4.80 5 Bewertungen - Durchschnitt: 4.80 5 Bewertungen - Durchschnitt: 4.80 » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Meggie Meggie ist weiblich
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Text Benedikt, Caren - Die Duftnäherin Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: Benedikt, Caren
Titel: Die Duftnäherin
Originaltitel: --
Verlag: Droemer Knaur
Erschienen: 2013
ISBN: 978-3-426512937
Seiten: 624
Format: TB
Serie: --
Preis: 9,99 Euro

Autorenporträt:
Zitat:
Caren Benedikt, geboren 1971, wuchs in einer norddeutschen Kleinstadt auf. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten und arbeitete danach als freie Journalistin. Heute lebt sie gemeinsam mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in einem kleinen Ort bei Bremen.


Quelle: Droemer Knaur

Inhaltsangabe:
Zitat:
Deutschland im Jahre 1349. Endlich bietet sich der sechzehnjährigen Anna die Gelegenheit zur Flucht vor ihrem gewalttätigen Vater. Sie macht sich auf den Weg nach Bremen, in die Heimatstadt ihrer verstorbenen Mutter, begleitet von dem jungen Gawin. Hier kommt Anna bei einer Seifensiederin unter. Sie wird Schneiderin und lässt sich etwas ganz Besonderes einfallen: In die Säume der Kleider näht sie Seife ein und erzeugt so wundervolle Düfte. Bald finden ihre außergewöhnlichen Kreationen Anklang bei den hochstehenden Damen der Stadt. Die zwischen Anna und Gawin aufkeimende Liebe muss zunächst geheim bleiben – schließlich haben sie sich als Geschwister ausgegeben.


Quelle: Klappentext

Meine Meinung:
Da ihr gewalttätiger Vater Helme für kurze Zeit in Gewahrsam genommen wird, nutzt seine 16jährige Tochter Anna die Gelegenheit zur Flucht. Sie will sich bis nach Bremen durchschlagen, um dort ein neues Leben zu beginnen, weitab von der Gewalt in ihrem Zuhause in Lünen. Unterwegs trifft sie auf Gawin, einen Waisenjungen, der ebenfalls sein altes Leben zurücklassen will. Zusammen ziehen sie weiter und in Bremen angekommen, bieten sich Anna und Gawin ungeahnte Möglichkeiten in Bezug auf ihrer beider Zukunft. Sie geben sich als Geschwister aus, doch ahnen beide nicht, was noch auf sie zukommen wird: Intrigen, ein rachsüchtiger Vater und die Liebe legen große Steine in den Weg.

Gleich zu Anfang muss ich sagen, dass ich nach Beendigung der letzten Seite als erstes nur ein Wort im Kopf hatte: emotionsreich. Denn in diesem Buch macht man einfach alles durch: Freude über die Flucht von Anna aus dem väterlichen Zuhause, Mitleid mit einem Waisenjungen, Hass gegenüber dem gewalttätigen Vater, Liebe zu einfach wunderbar gezeichneten Charakteren, Trauer über verlorene Personen und so vieles mehr.

Denn hier ist mir besonders aufgefallen, wie liebevoll alle Figuren ausgearbeitet sind. Sei es die junge, hübsche Anna oder der ehrgeizige Ratsherr Siegbert bis hin zu dem brutalen Vater Helme. Alle Figuren sind genau richtig geschaffen und geben dir das Gefühl, sie schon seit Ewigkeiten zu kennen. So ein Schreibstil ist einfach wunderbar und lässt einem wahrlich durch das Buch fliegen, welches einem mit seinen über 600 Seiten dann fast zu kurz vorkommt.

Die Autorin hat Fiktion mit geschichtlichen Begebenheiten verknüpft und so einen bunten Roman über eine junge Frau vorgelegt, welche nach ihrem Platz im Leben sucht. Und sich den damit verbundenen Schwierigkeiten mutig in den Weg stellt.

Einen Kritikpunkt habe ich jedoch: das Ende war mir etwas zu schnell und ließ auch ein paar Fragen bezüglich einiger Charaktere offen. Auch wenn es eine Fortsetzung geben sollte, wäre ich froh gewesen, einige Antworten zu erhalten.
Aber ich weiß jetzt schon, dass „Die Duftnäherin“ nicht der letzte Roman ist, den ich von der Autorin lesen werde. Denn gerade der emotionsreiche Schreibstil hat mich sehr überzeugt und macht das fragenreiche Ende für mich wieder wett.

Interessant fand ich den Einblick in das „Seifensieden“. Noch nicht weit verbreitet, hat Margrite sich diese Fähigkeit angeeignet und damit gutes Geld verdient. Ich hätte nicht gedacht, dass Seife damals so teuer war und sie ja auch – in Zeiten der Pest – Leben retten kann. Margrite war mir im Buch auch die Liebste. Sie hat das Herz auf dem rechten Fleck.

Fazit:
Ein Buch, das das Kopfkino lebendig werden lässt.

5 sterne

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lG Sina Höst Flickan


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13 Oct, 2013 07:52 59 Meggie ist offline Email an Meggie senden Homepage von Meggie Beiträge von Meggie suchen Nehmen Sie Meggie in Ihre Freundesliste auf
Netha Netha ist weiblich
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Meine Meinung

Die Duftnäherin war für mich das erste Werk von Caren Benedikt, aber es wird garantiert nicht das letzte gewesen sein.

Selten habe ich einen historischen Roman gelesen mit so viel Tempo und vor allem, bei dem meine Emotionen Achterbahn fuhren.

Anna, eine junge, intelligente und vor allen gut aussehende junge Frau, nutzt die Inhaftierung ihren gewalttätigen Vaters, zur Flucht. Sie will nach Bremen, die Heimat ihrer Mutter, um ein neues Leben ohne Angst vor Gewalt anzufangen. Da sie recht gut Nähen kann, rechnet sie sich dort sehr gute Chancen aus.

Den verhassten Vater, Helme, führt sie mit Erfolg in die Irre, sodass dieser zuerst in einer völlig falschen Richtung nach ihr sucht, als er aus der Haft entlassen wird. Unterwegs trifft sie einen völlig verwahrlosten und abgemagerten Jungen, der in einer Höhle im Wald haust. Gawin wie dieser Junge heißt, schließt sich Anna an, um auch ein neues Leben beginnen zu können.

Alles weitere solltet ihr wirklich selber lesen.

Diese Geschichte ist so was von spannend verfasst das einem der Atem stockt. Die Beschreibungen von Umgebung und Charaktere der Figuren ist so plastisch, dass mein Kopfkino von den ersten Seiten an mit Ton und Farbe präsent war.

Leider war mir das Ende dann doch etwas zu schnell, ich hoffe auf eine Fortsetzung, die mir noch einige Fragen beantwortet.

Dennoch vergebe ich aus ganzem Herzen fünf von fünf Sterne.

5 sterne

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Liebe Grüße von Netha
Lesen3
2014 = 59 Bücher 24365 Seiten - 2015 = 57 Bücher 19660 Seiten
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2009 = 57 Bücher 21723 Seiten

Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, fühlen Tiere, das Menschen nicht denken. (Autor Unbekannt)

15 Oct, 2013 15:28 28 Netha ist offline Email an Netha senden Beiträge von Netha suchen Nehmen Sie Netha in Ihre Freundesliste auf
Tuppi Tuppi ist weiblich
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Lese gerade: Maibock

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Meine Meinung:
Anna ist auf der Flucht vor ihrem sadistischen Vater. Unterwegs bekommt sie Beistand von Gawin, der elternlos im Wald lebt. Sie geben sich als Geschwister aus und ihr Weg führt sie nach Bremen, der Heimatstadt ihrer verstorbenen Mutter. Dort begegnet ihr eine Seifensiederin, die sie aufnimmt und ihr das Handwerk beibringt. Annas Geschick beim Nähen der Kleider bringt sie auf die Idee, beides miteinander zu kombinieren. Sie scheint ihren Frieden gefunden zu haben. Doch die Ruhe ist trügerisch. Ihr vermeintlicher Vater sucht nach ihr. Auch wenn sie ihn in die falsche Richtung geschickt hat, so hat er das irgendwann doch bemerkt. Während sie dem Geheimnis ihrer Vergangenheit auf die Spur kommt, lässt er nichts unversucht, um sie zu finden.

Das Buch hat mich gefesselt. Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und ich konnte mir sowohl die einzelnen Charaktere, als auch die Orte bildlich vorstellen. Helme, vor dem Anna auf der Flucht ist, ist ein widerlicher Sadist, der Freude am Quälen und Töten hat. Nachdem er Anna in Köln nicht gefunden hat, richtet er dort ein Massaker an, das überaus grausam ist. Ich bekam beim lesen immer wieder Gänsehaut. Anna hat auf ihrer Flucht nicht immer nur Glück, aber sie schafft es mit Gawins Hilfe nach Bremen. Dort angekommen, findet sie Freunde, die sie unterstützen. Außerdem begegnet sie ihrem Großvater. Aber die Ruhe hält nicht lange. Helme erhält Nachricht und spürt sie auf.

Das Ende kam etwas plötzlich. Dennoch hat dieses Buch alles, was ein Roman braucht: eine fesselnde Story, sympathische Figuren, aber auch richtig böse Halunken, Spannung, Überraschungen, Enttäuschungen, Hoffnung und Liebe.

Fazit:
Das Schicksal einer jungen Frau.
5 sterne

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Lesen3 Grüße Nicole

Lesen1 2008: 53 Bücher Lesen1 2009: 62 Bücher Lesen1 2010: 43 Bücher Lesen1 2011: 75 Bücher Lesen1 2012: 64 Bücher
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16 Oct, 2013 06:30 27 Tuppi ist offline Email an Tuppi senden Beiträge von Tuppi suchen Nehmen Sie Tuppi in Ihre Freundesliste auf
Zabou1964 Zabou1964 ist weiblich
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Dabei seit: 17 Sep, 2008
Beiträge: 8338
Heimatort: Krefeld
Hobbies: Lesen, Lachen, Faulenzen
Beruf: Groß- und Außenhandelskauffrau, Korrektorin
Lese gerade: Heidi Rehn - Spiel der Hoffnung

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Meine Meinung:

Ich hatte die Möglichkeit, diesen historischen Roman im Rahmen einer Leserunde zu lesen. Ansonsten hätte ich es wohl verpasst, auf dieses spannende Werk Caren Benedikts aufmerksam zu werden. Sowohl der Titel als auch das Cover finde ich nichtssagend. Beides wird dem unterhaltsamen Roman leider nicht gerecht.

Die 16-jährige Anna lebt mit ihrem gewalttätigen Vater Helme Mitte des 14. Jahrhunderts in Lünen. Ihre Mutter ist bereits verstorben, als sie ein Kind war. Eines Tages kann sie die Abwesenheit des Vaters zur Flucht nutzen. Ihr Weg führt sie nach Bremen, die Geburtsstadt ihrer Mutter. Unterwegs begegnet sie dem jungen Gawin. Um unbehelligt gemeinsam reisen zu können, geben sich die jungen Leute als Geschwister aus. Doch Helme nimmt schnell die Fährte auf und sinnt auf Rache an Anna. Dabei führt ihn sein Weg zunächst in die falsche Richtung, nämlich nach Köln, wo er vor Gräueltaten und Intrigen nicht zurückschreckt. Derweil fasst Anna in Bremen Fuß und baut sich eine Existenz als Näherin auf. Auch ihre Beziehung zu Gawin wird langsam aber sicher intensiver. Aber das Glück soll nicht von langer Dauer sein.

Auf gut 600 Seiten beschreibt Caren Benedikt Annas Geschichte. Aber auch Helmes Treiben in Köln wird anschaulich geschildert. Ein dritter Erzählstrang schildert das Leben der Seifensiederin Margrite, die ich sehr schnell ins Herz geschlossen hatte. Bis sich alle Stränge am Ende treffen, erzeugen zahlreiche Wendungen in der Handlung immer wieder große Spannung. Orte und Figuren sind sehr bildhaft beschrieben, sodass ich sie mir vor meinem inneren Auge sehr gut vorstellen konnte. Ich hätte mir nur gewünscht, dass einige Charaktere mehrdimensionaler dargestellt gewesen wären. Bis auf einige wenige Ausnahmen waren alle Guten nur gut und alle Bösen nur böse. An diesem Aspekt könnte die Autorin meiner Meinung nach noch arbeiten.

Wie dem Nachwort zu entnehmen ist, hat Caren Benedikt in ihre fiktive Handlung einige Personen und Ereignisse eingeflochten, die tatsächlich existiert bzw. stattgefunden haben. Insbesondere das Kölner Pogrom war hier sehr drastisch, aber mit dem nötigen Feingefühl geschildert.

Fazit:

Caren Benedikt ist ein spannender und unterhaltsamer historischer Roman gelungen, der auf weitere Werke von ihr hoffen lässt.

4 sterne

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Aktuelles Leseprojekt: Rehn, Heidi - Spiel der Hoffnung

17 Oct, 2013 14:53 18 Zabou1964 ist offline Email an Zabou1964 senden Beiträge von Zabou1964 suchen Nehmen Sie Zabou1964 in Ihre Freundesliste auf
Ikopiko Ikopiko ist weiblich
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Dabei seit: 01 Aug, 2010
Beiträge: 2894
Heimatort: Ostfriesland
Hobbies: Meine Pferde, mein Hund, lesen, bookcrossing, kochen
Beruf: Verwaltungsfachwirtin

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Meine Meinung:

Die 16jährige Anna hatte bei ihrem Vater ein grausames Leben. Mehr Monster als Mensch, drangsaliert und schikaniert er sie, wo er nur kann. Anna arbeitet bis zum Umfallen, kann ihrem Vater jedoch nichts recht machen. Als dieser Mal wieder im Kerker sitzt, ergreift sie die Gelegenheit zur Flucht. Schon lange hat sie sich darauf vorbereitet.

Letztlich landet Anna in Bremen, wo sie liebe Freunde findet, die für sie wie eine Familie sind. Sie verdient sich als Duftnäherin; durch in Kleider eingenähte Seife, verleiht sie diesen bezaubernde Düfte.

Annas Vater kocht vor Wut. Er will sich an Anna rächen, sie foltern und töten. Und er ist ihr auf der Spur.

Caren Benedikts neuester Roman „Die Duftnäherin“ hat mich ins 14. Jahrhundert nach Bremen versetzt. Die Stadt ist mir bekannt und viele ihrer Wege ging ich gedanklich mit. Anna ist ein liebenswerter Charakter, und so fürchtete ich mich mit ihr vor der Rache ihres Vaters. Aber auch alle weiteren Figuren sind so detailliert und lebensecht beschrieben, dass sie mich entweder sofort auf ihre Seite gezogen haben, oder mich abstießen.

Für mich war es die erste Begegnung mit der Autorin Caren Benedikt, mit Sicherheit aber nicht die letzte.

Fazit:

Wer eine Zeitlang dem Alltag entfliehen und ins Mittelalter eintauchen möchte, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt

5 sterne

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Ein Leben ohne Bücher ist möglich. Aber es lohnt sich nicht!

22 Nov, 2013 08:32 51 Ikopiko ist offline Email an Ikopiko senden Beiträge von Ikopiko suchen Nehmen Sie Ikopiko in Ihre Freundesliste auf
 
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