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James, Rebecca - Die Wahrheit über Alice Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: James, Rebecca
Titel: Die Wahrheit über Alice
Originaltitel: Beautiful Malice
Verlag: Rowohlt Verlag
Erschienen: Oktober 2010
ISBN-10: 3805250037
ISBN-13: 978-3805250030
Seiten: 316
Einband: Gebunden
Serie: -
Preis: € 16,95

Autorenportrait:
Zitat:
Rebecca James, geboren 1970, hatte beruflich nie viel Glück. Sie brach das Studium ab, arbeitete als Kellnerin, reiste um die Welt und ließ sich schließlich mit ihrem Mann in Armidale nördlich von Sydney, Australien, nieder. Dort bauten die beiden ein Küchengeschäft auf. Rebecca bekam vier Söhne und schrieb nebenbei. An dem Tag, als das Familienunternehmen bankrott ging, erhielt Rebecca ein Angebot für ihr erstes Buch. Inzwischen wurde «Die Wahrheit über Alice» weltweit in 36 Länder verkauft.

Quelle: Verlagsseite

Inhaltsangabe:
Zitat:
Ein dunkles Geheimnis.
Ein zerstörtes Leben.
Eine neue Freundin, die dir hilft zu vergessen.
Aber was, wenn sie nicht ist, was sie zu sein scheint?

Als Alice sie zu ihrer Geburtstagsparty einlädt, ist Katherine mehr als überrascht. Die schöne, strahlende Alice, das beliebteste Mädchen der Schule, will mit ihr feiern? Dabei ist Katherine eine Einzelgängerin, die sich von allen fern hält, damit keiner ihr Geheimnis erfährt: Niemand soll wissen, was mit Rachel, ihrer kleinen, talentierten Schwester, passiert ist. Vor Katherines Augen, die nichts tun konnte, um ihr zu helfen. Katherine erlebt die Party wie im Rausch, Alice weicht nicht mehr von ihrer Seite. Doch nach und nach wird Alice immer merkwürdiger. Selbstsüchtiger. Grausamer. Bald entdeckt Katherine, dass ihre neue Freundin nach eigenen Regeln spielt …

Quelle: Klappentext

Meine Meinung:
Das Gesicht einer blonden Frau in liegender Stellung ziert das Cover. Rote Rosenblätter fallen auf sie herab. Ein fürchterlich kitschiges Cover. In meiner Buchhandlung wäre daran vorbeigegangen ohne auch nur den Klappentext zu lesen. Erst eine Leseprobe hat meine Neugierde auf den Roman mit dem spannenden Titel geweckt.

Es geht um die siebzehnjährige Katherine, deren jüngere Schwester vergewaltigt und ermordet wird. Um ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen, ist sie zu ihrer Tante gezogen. Aufgrund ihres gut gehüteten Geheimnisses und ihrer zurückgezogenen Art, ist sie nicht sonderlich beliebt in der Schule. Umso mehr verwundert es sie, dass sie eines Tages plötzlich von Alice Parrie, einer der beliebtesten Mädchen an der Schule zu einer Party eingeladen wird. Nur widerstrebend sagt sie zu. Doch je mehr Zeit sie mit Alice verbringt, umso mehr blüht sie auf und erst als es schon fast zu spät ist, muss sie erkennen, dass Alice sie nur benutzt und manipuliert hat. Die Wahrheit über ihre angebliche Freundin verändert ihr ganzes Leben.

Der Roman beinhaltet insgesamt 39 von der Länge her angenehme Kapitel. Erzählt wird aus der Sicht Katherins. Die Autorin ändert gerne die Zeitebenen und springt Kapitelweise zwischen ihnen hin und her. Der Prolog beginnt mit der Beerdigung von Alice. Das Hauptaugenmerk liegt allerdings auf der Zeit, als Katherin und Alice befreundet waren. Dadurch, dass die einzelnen Kapitel keine Überschriften oder Zeitangaben tragen, war es nicht immer gleich offensichtlich, ob die Erzählung in der Vergangenheit, in der Gegenwart oder in der Zukunft stattfindet.

Ich habe das Debüt der Autorin in einem Rutsch durchgelesen, dennoch fällt mir die Bewertung dieses Mal sehr sehr schwer. Würde es um die Ausarbeitung der Figuren gehen, hätte ich wohl nur zwei Sterne vergeben dürfen. Leider sind alle Figuren in der Geschichte sehr oberflächlich gehalten. Mit Ausnahme von Katherin erfährt der Leser so gut wie gar nichts über die anderen Charaktere. Dabei wäre gerade deren Umfeld schon sehr wichtig für den Verlauf der Geschichte gewesen. Da es hier immerhin um Jugendliche bzw. sehr junge Menschen geht, fehlt mir sehr oft die Sicht der Eltern. Manche Reaktionen waren von mir nicht so recht nachzuvollziehen. Wie zum Beispiel die Reaktion von Katherins Mutter auf ihre Schwangerschaft oder eben ihr plötzlicher Sinneswandel zum Mord ihrer Tochter nach dem Gespräch mit Alice. Das war mir einfach zu simpel gelöst, nicht nachvollziehbar und völlig unrealistisch.

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten. So einfach, dass mir der Roman eher wie ein Jugendroman vorkam. Wer sich allerdings das Video zur Buchvorstellung auf der Verlagsseite oder auf Amazon ansieht, wird unweigerlich denken, dass es sich hier um einen Psychothriller handelt. Und gewisse Elemente sind tatsächlich im Buch davon zu finden. Mir kommt es fast so vor, als wäre die Autorin sich nicht sicher gewesen, für welches Genre sie sich entscheiden soll. Man findet von allem etwas in ihrem Buch wieder.

Das klingt jetzt alles sehr negativ und manch einer wird sich fragen, warum ich nicht doch nur zwei Sterne vergeben habe, anstatt vier. Ganz einfach: die Tatsache, dass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit durch hatte, hat mir gezeigt, dass die Autorin trotz allem meinen Geschmack getroffen hat.
Allerdings würde ich mir bei ihrem nächsten Roman wünschen, dass sie nicht nur an der Oberfläche kratzt, sondern ihren Figuren etwas mehr Tiefe verleiht. Gerne dürften es dann auch fünfhundert anstatt dreihundert Seiten sein ...

4 sterne

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Wer lesen will, der liest, und jedes Buch wird gefunden von dem, der es sucht.
(Eduard Engel)

14 Nov, 2010 00:08 57 goat ist offline Email an goat senden Beiträge von goat suchen Nehmen Sie goat in Ihre Freundesliste auf
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Lese gerade: Heidi Rehn - Spiel der Hoffnung

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Meine Meinung:

Ich wurde auf dieses Buch durch die vielen Kritiken im Internet aufmerksam. Da diese sehr unterschiedlich ausfielen, wollte ich mir gerne meine eigene Meinung bilden.

Die 17jährige Katherine fühlt sich am Mord an ihrer jüngeren Schwester Rachel mitschuldig und zieht in eine andere Stadt, wo sie vollkommen abgeschieden lebt und sich zur Einzelgängerin entwickelt. Eines Tages wird sie von der beliebten Alice zu deren Geburtstagsparty eingeladen. Alice ist nett, fröhlich, überaus charmant und großzügig. Die beiden Mädchen freunden sich an. Doch mit der Zeit benimmt sich Alice immer seltsamer. Sie ist selbstsüchtig, spielt sich immer wieder in den Vordergrund, verhält sich ihrem Freund gegenüber grausam. Als Katherine gegen dieses Verhalten protestiert, zeigt Alice ihr wahres Gesicht.
Die Geschichte wird in der Ichform aus Katherines Sicht erzählt. Ihre Ängste und grausamen Erinnerungen an Rachels Mord wurden sehr beklemmend dargestellt. Auf der anderen Seite ist Alice, die alles positiv sieht und deren ganzes Leben eine Party zu sein scheint. Erst nach und nach begreift Katherine, dass mit Alice etwas nicht stimmt. Ich als Leser war natürlich durch den Klappentext vorgewarnt.

Die Handlung spielt auf mehreren Zeitebenen, was manchmal etwas verwirrend ist. Die Autorin erzählt nicht nur von der Zeit mit Alice, sondern auch Katherines Vergangenheit und ihre Zukunft werden immer wieder eingestreut. Da die Kapitel nicht mit einer Jahreszahl versehen sind, brauchte ich immer ein paar Sätze, um zu realisieren, in welcher Zeit ich mich gerade befinde.

Trotzdem hat mich der Roman, den ich in die Kategorie Psychothriller einordnen würde, sehr gut unterhalten. Erst nach und nach versteht Katherine, und somit auch der Leser, die wahren Beweggründe von Alice. Leider hat die Autorin schon etwa in der Mitte des Buches ein entscheidendes Detail vom Ende verraten. Das hat mir ein wenig die Spannung beim Lesen genommen.

Fazit:

„Die Wahrheit über Alice“ ist ein Psychothriller, der spannend vom Thema Schuld erzählt.

4 sterne

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27 Feb, 2011 21:35 22 Zabou1964 ist offline Email an Zabou1964 senden Beiträge von Zabou1964 suchen Nehmen Sie Zabou1964 in Ihre Freundesliste auf
 
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