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Zabou1964 Zabou1964 ist weiblich
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Safier, David - Plötzlich Shakespeare Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: Safier, David
Titel: Plötzlich Shakespeare
Originaltitel: ---
Verlag: Kindler/Rowohlt
Erschienen: März 2010
ISBN-10: 3463405539
ISBN-13: 978- 3463405537
Seiten: 320
Einband: Hardcover
Serie: ---
Preis: € 17,95

Autorenportrait:

Zitat:
David Safier, 1966 geboren, zählt zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren der letzten Jahre. Seine ersten beiden Romane "Mieses Karma" und "Jesus liebt mich" erreichten Millionenauflagen. Auch im Ausland sind seine Bücher Bestseller. Außerdem arbeitet David Safier als Drehbuchautor. Für seine TV-Serie "Berlin, Berlin" gewann er den Grimme-Preis sowie den International Emmy (den amerikanischen Fernseh-Oscar). David Safier lebt in Bremen, ist verheiratet, hat zwei Kinder und einen Hund.

Quelle: Rowohlt

Inhaltsangabe:

Zitat:
Zwei sind einer zu viel!
Wenn Mann und Frau sich das Leben teilen, ist das ja schon schwierig. Aber wenn Mann und Frau sich auch noch ein und denselben Körper teilen müssen, dann ist das Chaos perfekt! Die liebeskranke Rosa wird per Hypnose in ein früheres Leben versetzt, in den Körper eines Mannes, der sich gerade duelliert. Wir schreiben das Jahr 1594, und der Mann heißt William Shakespeare. Rosa darf erst wieder zurück in die Gegenwart, wenn sie herausgefunden hat, was die wahre Liebe ist. Keine einfache Aufgabe: Sie muss sich als Mann im London des 16. Jahrhunderts nicht nur mit liebestollen Verehrerinnen rumschlagen, sondern auch mit Shakespeare selber, der nicht begeistert ist, dass eine Frau seinen Körper kontrolliert. Und während sich die beiden in ihrem gemeinsamen Körper kabbeln, entwickelt sich zwischen ihnen die merkwürdigste Lovestory der Weltgeschichte.

Quelle: Rowohlt

Meine Meinung:

Nachdem ich schon die ersten beiden Bücher des Autors geliebt und mich dabei köstlich amüsiert habe, war für mich klar, dass ich auch „Plötzlich Shakespeare“ lesen muss. Und David Safier ist es erneut gelungen, mich mit seiner witzigen Schreibweise immer wieder zum Lachen zu bringen.

Auch diesen Roman ziert wieder eine sehr gelungene Zeichnung. Sie zeigt eine Frau, die erschrocken ihr Spiegelbild erblickt, das nicht sie selbst sondern einen Mann zeigt. Schon diese gelungenen Illustrationen bringen mich immer wieder zum Schmunzeln. Auf einer Lesung hat der Autor mir mal verraten, wie der Zeichner heißt. Leider habe ich den Namen vergessen.

Die Grundschullehrerin Rosa ist Mitte Dreißig und gerade sehr unglücklich, denn ihr Verflossener Jan will die schöne Olivia heiraten. Dabei hatte Rosa doch nur einmal mit dem netten Sportlehrer Axel geknutscht und war prompt von Jan dabei erwischt worden. Der nahm dies gleich zum Anlass, Rosa den Laufpass zu geben. Als sie mit Axel einen Zirkus besucht, trifft sie einen Hypnotiseur, der sie in ein früheres Leben versetzt. So weit, so gut. Das Problem ist nur: Rosa erwacht im Jahre 1594, im Körper von William Shakespeare. Und sie darf erst wieder in ihre Zeit zurückkehren, wenn sie die wahre Liebe gefunden hat.

Allein der Umstand, dass eine Frau sich in einem Männerkörper befindet, gibt schon genug Anlass für lustige Szenen. Da stellt sich zum Beispiel die Frage: Wie lässt man Wasser? Hinzu kommt, dass Shakespeare über 400 Jahre vor uns in England gelebt hat. Rosa trifft nicht nur der Queen, der sie nicht wirklich mit dem nötigen Respekt begegnet, sondern auch Francis Drake, der Shakespeare nicht verzeihen mag, dass er mit seiner Frau geschlafen hat. Und schließlich muss sich Rosa auch noch mit dem Dichter selbst rumschlagen, denn der befindet sich in ihrem Kopf und möchte durchaus ein Wörtchen mitreden über Rosas seltsames Verhalten.

Schon am Anfang des Buches befindet sich eine Warnung an den Leser: „Dieses Buch ist in historischer Hinsicht beeindruckend unfundiert.“. Aber das hat mein Vergnügen beim Lesen in keiner Weise geschmälert. Außerdem hätte ich es, ehrlich gesagt, sowieso nicht beurteilen können. David Safier hat auch in diesem Roman wieder, zumindest teilweise, aus der Sicht einer Frau geschrieben. Das Buch ist in der Ichform abwechselnd aus Rosas und aus Williams Perspektive geschrieben.

Fazit:

Auch mit diesem Roman hat der Autor mich wieder sehr gut unterhalten.

5 sterne

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06 Dec, 2010 00:09 25 Zabou1964 ist offline Email an Zabou1964 senden Beiträge von Zabou1964 suchen Nehmen Sie Zabou1964 in Ihre Freundesliste auf
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Meine Meinung:

Auf dem gelben Cover ist eine Frau abgebildet, die in einen Spiegel blickt, dabei aber nicht sich selbst sieht, sondern einen Mann.

Denn Rosa, Grundschullehrerin und einsamer Single, trauert ihrer großen Liebe Jan nach. Ausgerechnet dieser heiratet bald seine große Liebe, Olivia. Doch Rosa will dies nicht zulassen und nimmt sich vor, die Hochzeit zu sprengen. Als sie jedoch an einer Rückführung in eines ihrer alten Leben vornimmt, ist sie plötzlich im Körper eines Mannes gefangen. Und nicht irgendeines Mannes, sondern Shakespeare persönlich! Doch sie darf erst in ihr eigenes Leben zurück, wenn sie die wahre Liebe findet. Mit einem Rüpel wie Shakespeare jedoch gar nicht so einfach.

Nach "Mieses Karma" und "Jesus liebt mich", war der dritte Roman von David Safier natürlich Pflichtprogramm. Und wie die ersten beiden Male, bin ich auch hier nicht enttäuscht worden.

In sarkastisch-humoristisch-wahrheitsgebender Weise erzählt David Safier die Geschichte von Rosa. Sie selbst sieht sich als Frauenklischee, möchte dies ändern, weiß aber nicht wie.

Sie zerfließt in Selbstmitleid, malt sich alle möglichen Szenarien aus und lässt sich noch nicht mal von ihrem schwulen Freund Holgi trösten.

Wenn man nicht wüsste, dass das Buch von einem Mann geschrieben worden ist, könnte man meinen, das eine Autorin genau das beschreibt, was alle Frauen (und bestimmt auch Männer in weniger drastischer Weise) mindestens einmal durchmachen: Liebeskummer der härtestens Art.

Doch dann wendet sich das Blatt, denn Rosa findet sich plötzlich im Körper von William Shakespeare wieder. Und je mehr die beiden sich kennenlernen, umso mehr haben sie miteinander gemeinsam.

Mich persönlich hat schon der Hinweis auf der ersten Seite zum Lachen gebracht: "Dieses Buch ist in historischer Hinsicht beeindruckend unfundiert".

Fazit:
Ich bin mal wieder begeistert und freue mich schon, wenn der Autor sein nächstes Werk veröffentlicht.

5 sterne

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21 Apr, 2011 07:43 59 Meggie ist offline Email an Meggie senden Homepage von Meggie Beiträge von Meggie suchen Nehmen Sie Meggie in Ihre Freundesliste auf
Nami
Gast


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Ich selbst habe "Mieses Karma" und "Jesus liebt mich" noch nicht gelesen. Aber ich bin von "Plötzlichg Shakespeare" so überwältigt das ich mir die zwei anderen Bücher auf jeden Fall vormerken werde.

Selten habe ich bei einem Buch so herzlich lachen (und zugegeben auch mal weinen) können. Wenn man dann auch noch gerade beim Arzt im Wartezimmer sitzt ist das schon fast peinlich.

Die Wortgefechte zwischen Rosa und William fand ich immer recht witzig und auch die Sichtweisen auf den Körper des jeweils anderen.

Ich habe das Buch heute morgen um 1:30 Uhr zugeklappt eher ging nun wirklich nicht, denn dann erst war ich fertig mit dem Lesen des Buches. Ich wollte eigentlich nur noch bis zum nächsten Kapitel lesen, denn es war schon 23:30 Uhr am gestrigen Tag. Aber ich konnte das Buch einfach nicht weglegen. Wäre ich wirklich ins Bett gegangen am Ende des Kapitels ich hätte nicht schlafen können.

Fazit:

Dieses Buch MUSS man gelesen haben. Ich vergebe sehr selten 5 Sterne, aber dieses Buch hat sie wirklich verdient.

5 sterne

05 Jan, 2012 13:22 04
 
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