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Janine
Gast


Die Zeit der Wölfe Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Darsteller: Angela Lansbury, Sarah Patterson, David Warner
Regisseur(e): Neil Jordan
Komponist: George Fenton
Format: Dolby, PAL, Surround Sound
Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: Concorde Video
Erscheinungstermin: 8. August 2001
Produktionsjahr: 1985
Spieldauer: 90 Minuten


Pro:
spannend, surreal, viele bildliche Metaphern

Kontra:
nichts für einen lockeren Filmabend. Sehr Anspruchsvoll

Die Meinungen zu diesem Film gehen sehr auseinander. Der Horror in diesem Werwolfmärchen, besticht nicht durch super animierte Gestalten oder der Abschlachtung von Menschen, wie es in moderneren Filmen wohl meist der Fall ist. Man darf auch nicht vergessen, dass der Film vor über 20 Jahren inszeniert wurde und die Möglichkeiten zu dieser Zeit deutlich anders waren, als das was heute filmtechnisch möglich ist. Die dichte der Atmospähre und die Bildsprache sind überzeugend bedrückend, wer jedoch den blutigen Horror dieser Zeit erwartet, geht schlichtweg mit falschen Erwartungen an diesen Film heran.
Neil Jordan (u.a.Interview mit einem Vampir, The Crying Game) und die Autorin Angela Carter bildeten hier ein glänzendes Duett und schufen einen Film, den man auf ganz unterschiedliche Weise betrachten kann.

In den Träumen der heranwachsenden Rosaleen, befindet sich das Mädchen auf einen schaurigen Tripp durch die Märchen, der Hölle und den Geheimnissen des Erwachsenwerdens zugleich. Sehnsüchte und Verbote mit denen Rosaleen täglich konfrontiert wird, bilden hier die Basis für einen wahren Kultstreifen. Und dieser Film war Kult Mitte der 80iger Jahre.
Der Film wirkt sicher auf den einen oder anderen sehr befremdlich. Betrachtet man die eine Seite, so ist der Film durchaus trashig und albern. Sieht man sich die andere Seite an, erscheint eine fast filmlange Metapher, die in einem wunderbaren Gedicht zu seinem Ende führt. Fasst man beide Seiten zusammen und stellt sie einander gegenüber so entsteht ein einziges Kuriosum.

Dennoch: Die Zeit der Wölfe überzeugt. Nicht nur wegen der Atmosphäre und den wirkungsvollen Darstellern ( Angela Lansbury als Großmutter).
Wer den Film nicht kennt, geht oft mit der falschen Erwartung heran. Hier geht es nicht um einen straighten Horrorfilm.

Das diejenigen, die doch einen Horrorfilm des gemeinen Stils erwarten, hier enttäuscht sind, ist nachvollziehbar und über Geschmack lässt sich nicht streiten.
Wenn man jedoch erst einmal den groben Sinn des Filmes erkannt hat, so steigert sich die Spannung von Minute zu Minute. Ab hier sind die seltsamen Botschaften und das Entziffern derer ein wichtiger Bestandteil zum Verstehen dieses Streifens. Das Erwachsenwerden, die Rolle von Mann und Frau und deutliche Hinweise auf Verführung und Neugier stehen im Mittelpunkt des Geschehens. So wird zB aus einem roten, reifen Apfel, den das Mädchen aufhebt, etwas anderes als nur die Frucht, die der Apfel nach außen hin darstellt. Hier spielt die Versuchung eine große Rolle und so ist es fast schon hervorsehbar, dass nach dem Biss von Rosaleen in den Apfel, sich ein Wurm daraus hervorschlängelt.
Die Bildsprache zeigt hier ihre Wirkung, so sitzt auf einer dunklen Waldlichtung ein weißer Hase, ganz unschuldig und passt so gar nicht in den Kontext dieses Filmes. Gerade diese Spielereien zwischen verwirrender Psychologie und den bildlichen Metaphern, machen den Film zu einem Genuss.

5 von 5 Sternen

31 Dec, 2010 10:57 49
 
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