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Nethas Schmökerkiste » Buchgenre » BIOGRAFIEN - SCHICKSAL - ERFAHRUNGEN » Bios, Schicksal & Erfahrungen P - R » [Autobiografie] Prinz, Dora & Eichhorst, Sabine - Ein Tagwerk Leben 1 Bewertungen - Durchschnitt: 3.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 3.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 3.00 » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Zabou1964 Zabou1964 ist weiblich
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Prinz, Dora & Eichhorst, Sabine - Ein Tagwerk Leben Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: Prinz, Dora / Eichhorst, Sabine
Titel: Ein Tagwerk Leben
Originaltitel: ---
Verlag: Droemer Knaur
Erschienen: 10. Januar 2011
ISBN-10: 3426782251
ISBN-13: 978-3426782255
Seiten: 288
Einband: Taschenbuch
Serie: ---
Preis: € 8,99

Autorenportrait:

Zitat:
Dora Prinz, geboren 1919, wuchs als Älteste von fünf Geschwistern bei Leutkirch im Allgäu auf. Nach dem Besuch der Volksschule ging sie als Magd in Stellung, bis die Mutter starb und sie dem Vater den Haushalt führen musste. Doch ihre Schwester heiratete, übernahm den Hof, und Dora Prinz arbeitete bei wechselnden Bauern wieder als Magd. Heute genießt sie ihren Ruhestand.

Quelle: Droemer Knaur

Zitat:
Sabine Eichhorst arbeitet als Hörfunk-Journalistin für die ARD und schreibt Bücher. 2002 wurde sie mit dem Civis Medienpreis der ARD ausgezeichnet.

Quelle: Droemer Knaur

Inhaltsangabe:

Zitat:
Ein Leben wie aus einer anderen Zeit: Als Magd erträgt Dora Prinz viel – harte Arbeit und die Willkür der Bauern prägen ihren Tag. Aber sie lässt sich nicht brechen, dafür ist sie zu stolz. Eine Geschichte von der Weisheit einer alten Frau, die trotz allem sagt: Schöner hätte es nicht sein können, das Leben.

Quelle: Droemer Knaur

Meine Meinung:

Ich lese gerne Biografien, besonders über Menschen, die in anderen Zeiten, Ländern oder unter vollkommen anderen Umständen leben als ich. Die Erinnerungen einer Magd, die 1919 im Allgäu geboren wurde, erschienen mir aus diesem Grund sehr interessant. Das Cover zeigt Dora Prinz, wie sie heute aussieht, eine Heugabel geschultert über eine Wiese laufend.

Dora Prinz und ihre Co-Autorin Sabine Eichhorst erzählen das Leben der Magd, das fast ein Jahrhundert umfasst. Der Schwerpunkt liegt allerdings auf deren Arbeitsleben. Als Kind litt sie unter Rachitis, was zur Folge hatte, dass sie nur ca. 1,40 m misst. Bereits mit 16 Jahren trat sie ihre erste Stelle als Magd an. Weil ihr aufgrund ihrer geringen Körpergröße niemand etwas zutraute, arbeitete sie besonders hart und fleißig. Ich fand es sehr beeindruckend, wie hart ein junges Mädchen damals anpacken, und vor allem was es alles einstecken, musste. Sie war ständigen Ungerechtigkeiten und der Willkür ihrer Herrschaft ausgesetzt. Trotzdem biss sie die Zähne zusammen und hielt durch. Bei verschiedenen Bauern lernte sie viel über die Landwirtschaft und Viehzucht. Zu den Tieren hegte sie eine besondere Liebe. Dagegen blieb sie den Menschen gegenüber meist zurückhaltend und misstrauisch.

Doras Leben bestand fast ausschließlich aus Arbeit. Und das ist leider auch das Problem an diesem Buch, denn sie erzählt auch nur vom „Schaffen“. Dabei wiederholt sie einige Arbeitsgänge mehrfach, z. B. das Ernten und Einbringen des Heus oder das Melken. Sie geht weder auf zwischenmenschliche Beziehungen noch auf die politischen Umstände ein. Es mag sein, dass eine Magd nicht viel Zeit hat, sich mit diesen Dingen zu beschäftigen, aber ich hätte gerne mehr über diese Dinge erfahren.

Einige Schwarz-Weiß-Fotos im Buch zeigen die Familie und die Landschaft, sodass ich mir ein Bild machen konnte. Der Allgäuer Dialekt hält sich zum Glück in Grenzen, ich habe alles problemlos verstehen können.

Fazit:

Dora Prinz ist eine starke Frau, die auf ein arbeitsreiches Leben zurückblickt. Ich hatte mir allerdings mehr persönliche Eindrücke erhofft, die für mich zu einer Biografie gehören.

3 sterne

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