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Capus, Alex - Léon und Louise Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: Capus, Alex
Titel: Léon und Louise
Originaltitel: -
Verlag: Hanser
Erschienen: Feber 2011
ISBN-10: 9783446236301
ISBN-13: 978-3446236301
Seiten: 320
Einband: Hard Cover
Serie: -
Preis: 19,90

Autorenportrait:

Zitat:
Alex Capus wurde 1961 als Sohn eines Franzosen und einer Schweizerin in der Normandie geboren. Seine ersten fünf Lebensjahre verbrachte er in Paris, 1966 zog er mit seiner Mutter in die Schweiz, wo er in Olten die Schulen besuchte. Er studierte Geschichte, Philosophie und Ethnologie in Basel, arbeitete während des Studiums bei diversen Tageszeitungen als Journalist und war danach vier Jahre lang Inlandredakteur bei der Schweizerischen Depeschenagentur in Bern. 1994 veröffentlichte Alex Capus seinen ersten Erzählband („Diese verfluchte Schwerkraft“), dem seitdem neun weitere Bücher mit Kurzgeschichten, Romanen und historischen Reportagen folgten. Capus verbindet sorgfältig recherchierte Fakten mit fiktiven Erzählebenen, in denen er die persönlichen Schicksale seiner Protagonisten einfühlsam und zugleich präzise beschreibt. Er hat damit ein für ihn typisches Genre geschaffen, das zwischen Dokumentation und Erzählung changiert. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt; für seine schriftstellerische Arbeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Daneben hat Capus die Romane des amerikanischen Autors John Fante ins Deutsche übersetzt. Heute lebt Alex Capus als freier Schriftsteller mit seiner Familie in Olten.


Alex Capus Homepage

Inhaltsangabe:

Zitat:
Es ist die große Liebe: Léon und Louise begegnen sich an der Atlantikküste im Ersten Weltkrieg, doch dann reißt ein Fliegerangriff die beiden auseinander. Sie halten sich für tot. Léon heiratet, doch Louise, von leidenschaftlichem Temperament, geht ihren eigenen Weg - bis sie sich 1928 zufällig in der Pariser Métro wiederbegegnen. Der Beginn einer hinreißenden Dreiecks-Geschichte, die den Widrigkeiten des Lebens mit Aufrichtigkeit, Humor und Beharrlichkeit standhält.


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Meine Meinung
Eine wundervolle Liebegeschichte, die sich über mehrere Dekaden zieht. Es beginnt für Léon 1918 in einem kleinen Städtchen in Frankreich, als er zum Kriegsdienst als Morser an einen Bahnhof geschickt wird. Dort begegnet er zum ersten Mal Louise. Sie verlieben sich und verbringen eine wunderschöne Nacht am Strand und werden anderntags durch einen Bombenangriff getrennt. Beide glauben, dass der andere dabei gestorben ist.
Erst 10 Jahre später finden sie sich zufällig wieder. Léon ist in der Zwischenzeit verheiratet, hat Kinder und arbeitet für die franz. Polizei. Louise ist allein stehen und arbeitet für eine Bank. Wieder verbringen sie eine Nacht und trennen sich, mit dem gegenseitigen Versprechen, sich nicht wiederzusehen.
Der Zweite Weltkrieg bricht aus und jeder versucht über die Runden zu kommen. Léon und seine Frau kämpfen gemeinsam, um ihre Kinder und die Familie. Louise dagegen wird in geheimer Mission nach Afrika verschickt.
Alle überleben den Krieg, was wird jedoch aus der Liebe zwischen Léon und Louise?

Ich habe das Buch im Zuge einer Lesung von Alex Capus erworben. Ich bin schon länger um dieses Buch herum getanzt, die lebhafte Lesung hat mich schließlich endgültig überzeugt. Mit seinem schweizerischen Dialekt hat er sein Publikum gleich überzeugt.
Was mir an dieser Geschichte besonders gefallen hat, sind die Schauplätze in und rund um Paris. Da meine Mutter aus dem Norden Frankreichs stammt, sind mir viele der erwähnten Orte nicht nur ein Begriff sondern ich war schon öfter dort. Das macht die Geschichte für mich nochmals reizender und lesenswerter.
Dieses Buch könnte mein April Highlight sein.

Von mir gibt’s 5 sterne

19 Apr, 2011 22:04 47
Zabou1964 Zabou1964 ist weiblich
Admin




Dabei seit: 17 Sep, 2008
Beiträge: 8338
Heimatort: Krefeld
Hobbies: Lesen, Lachen, Faulenzen
Beruf: Groß- und Außenhandelskauffrau, Korrektorin
Lese gerade: Heidi Rehn - Spiel der Hoffnung

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Meine Meinung:

In der Sendung „Westart“ hat Christine Westermann dieses Buch in den höchsten Tönen gelobt. Da ich deren Rezensionen sehr schätze, beschloss ich, das Buch auch lesen zu müssen. Und ich habe es keine Seite, kein Wort, keinen Buchstaben bereut.

Die Geschichte spielt in Frankreich, beginnend mit dem Ende des Ersten Weltkriegs und endend mit Léons Beerdigung 1986. Erzählt wird sie aus der Sicht des Enkels, der mit dem Trauergottesdienst für Léon in Notre Dame beginnt, zu dem eine alte Dame, Louise Janvier, erscheint. Während des Ersten Weltkriegs lernen sich Léon und Louise in einem kleinen Ort an der Atlantikküste kennen, in dem sie beide Arbeitsdienst verrichten. Sie kommen sich langsam näher. Nach einer glücklichen Nacht am Meer geraten sie auf der Rückfahrt mit ihren Fahrrädern in einen Bombenangriff und werden beide verletzt. Sie halten sich gegenseitig für tot. Léon heiratet Yvonne, denkt aber immer wieder an Louise. Zehn Jahre später, er lebt mittlerweile in Paris, sieht er sie in der Metro. Die beiden verbringen wieder eine gemeinsame Nacht, dann trennen sich ihre Wege erneut. Aber sie können sich nicht vergessen. Diese Liebe dauert wirklich ein Leben lang.

Neben der Geschichte von Léon und Louise erfährt der Leser viel über Frankreich, insbesondere während der beiden Weltkriege. Sprachlich ist dieses Buch ein Juwel, zum Teil pure Poesie. Wobei man über Léons Gefühle weitestgehend im Unklaren bleibt. Er ist ein pflichtbewusster Ehemann und Vater von vier Kindern. Einzig als er Louise nach der Begegnung in der Metro verzweifelt sucht, ahnt man, wie sehr er sie liebt. Louise dagegen gibt sich eher kühl und sehr selbstbewusst. Aus Briefen, die sie Léon während des Zweiten Weltkriegs schreibt, erfährt der Leser, wie sehr sie Léon liebt.

Fazit:

Dieses Buch ist nicht nur eine tragische und wunderschöne Liebesgeschichte, es erzählt auch die Lebensumstände im Frankreich des 20. Jahrhunderts, insbesondere während der beiden Weltkriege.
Zum Heulen schön, ohne jemals kitschig zu sein.

5 sterne

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