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Lee, Harper - Wer die Nachtigall stört Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: Lee, Harper
Titel: Wer die Nachtigall stört
Originaltitel: To kill a Mockingbird
Verlag: rororo
Erschienen: November 1978
ISBN-10: 3499142813
ISBN-13: 978-3499142819
Seiten: 416
Einband: Taschenbuch
Serie: -
Preis: 9,95

Autorenportrait:

Zitat:
Harper Lee ist das jüngste von vier Kindern von Amasa Coleman Lee, einem Rechtsanwalt und Staats-Senator von Alabama, der von dem Südstaaten-General Robert Edward Lee abstammt, und Frances Cunningham Finch Lee. Sie besuchte das Huntingdon College (1944–1945), studierte Jura an der University of Alabama (1945–1949) und verbrachte ein Jahr in Oxford (England). Vor ihrer Karriere als Schriftstellerin arbeitete sie in den 50er Jahren einige Zeit am Schalter der Fluggesellschaften Eastern Air Lines und BOAC in New York. Diesen Job gab sie auf, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. 1957 reichte sie ein Manuskript mit Kurzgeschichten über das Leben in den Südstaaten der USA bei dem Verlag J. B. Lippincott ein. Dort ermutigte man sie, diese Episoden zu einem Roman zu verarbeiten, woran sie die nächsten zweieinhalb Jahre zusammen mit Hilfe ihres Herausgebers Tay Hohoff arbeitete.[

Ihr erster und bislang einziger Roman mit dem Titel To Kill a Mockingbird (Wer die Nachtigall stört) erschien 1960 und erhielt im darauf folgenden Jahr den Pulitzer-Preis. Bereits 1962 wurde er mit Gregory Peck in der Rolle des Atticus Finch verfilmt, wofür Peck einen Oscar erhielt (insgesamt bekam der Film drei). Von Ende der 50er bis in die 60er Jahre assistierte Harper Lee ihrem Kindheitsfreund und -nachbarn Truman Capote bei den Recherchen für dessen Roman Kaltblütig (Originaltitel: In Cold Blood), der ihr gewidmet ist. Truman Capote war wahrscheinlich Vorbild für den Nachbarjungen Dill im Roman. Truman Capote hat gelegentlich angedeutet, dass Teile des Romans To Kill a Mockingbird aus seiner Feder stammen. Pearl Kazin Bell, ein Verlagseditor bei Harper’s, hält diese Behauptung für plausibel, weil Harper Lee danach keine Romane mehr veröffentlicht hat – was nach ihrer eigenen Aussage jedoch daran liegt, dass jedes Nachfolgewerk im Schatten des ersten Erfolges stehen würde.
1961 veröffentlichte Harper Lee zwei Artikel in Zeitschriften: Love – In Other Words in der Vogue und Christmas To Me in McCall’s. Ein weiterer Essay, When Children Discover America, wurde 1965 in McCall’s veröffentlicht. Sie wurde von Präsident Johnson in das National Council of Arts aufgenommen (Juni 1966). 1983 besuchte sie das Alabama History and Heritage Festival in Eufaula, Alabama. Dort präsentierte sie den Essay Romance and High Adventure.
Harper Lee lebt sehr zurückgezogen in New York und Monroeville. Einer ihrer seltenen öffentlichen Auftritte war anlässlich der Entgegennahme des Los Angeles Public Library Literary Award (Literaturpreis der öffentlichen Bibliotheken von Los Angeles) im Mai 2005.


Wikipedia

Inhaltsangabe:

Zitat:

OT To Kill a Mockingbird OA 1960 DE 1963Form Roman Epoche Moderne

Der einzige Roman von Harper Lee, aus der Sicht eines siebenjährigen Mädchens erzählt, ist ein leidenschaftliches Plädoyer für Zivilcourage sowie Toleranz und ein Klassiker der Südstaaten-Literatur.
Inhalt: Schauplatz ist Macomb County in Alabama während der Depression in den frühen 1930er Jahren. Wohl behütet wächst Jean Louise »Scout« Finch mit ihrem Bruder Jem bei Rechtsanwalt Atticus Finch auf, der nach dem frühen Tod seiner Frau ganz für seine Kinder da ist. Trotzdem spüren alle drei den Rassenhass im tiefen Süden der USA, besonders als Atticus die Verteidigung des Farbigen Tom Robinson übernimmt. Tom soll die Tochter eines weißen Bauern vergewaltigt haben, beteuert jedoch seine Unschuld. Bereits im Vorfeld des Prozesses sehen sich Atticus und seine Kinder zahlreichen Anfeindungen der »ehrwürdigen« Bürger ausgesetzt, die nicht verstehen können, dass man einen »Nigger« überhaupt verteidigt. Aber Atticus ist von dessen Unschuld überzeugt, doch sein Klient wird ermordet.
Aufbau: Der Roman stellt zwei unterschiedliche Moralcodes gegenüber. Die archaischen Überlegenheits- und Abgrenzungsgefühle der weißen Kleinstädter brechen in offenen Rassenhass aus, als das größte aller Vorurteile erfüllt scheint: dass Schwarze weiße Frauen und Mädchen vergewaltigen. Diese »Moral«, das Thema vieler Südstaaten-Autoren, verkörpert am stärksten die verbohrte Tante Alexandra, ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Eine andere Moral vertritt Anwalt Atticus, ein toleranter und aufrechter Mensch, die ruhige Stimme der Vernunft in einer Umgebung aus Angst, Hass und Gewalt. Atticus, eine demokratische Figur, vertritt jeden unabhängig von Rasse oder sozialem Status und versucht sogar jene zu verstehen, die ihm fremd sind. Um die Demütigung von Schwarzen nachvollziehen zu können, erklärt er seiner Tochter Scout, müsse man eine Weile in ihre Haut schlüpfen. Scout wird bald die neue Südstaatenfrau im Sinne der Autorin verkörpern – stark, selbstbewusst und tolerant.
Ein geschickter literarischer Kunstgriff von Lee ist ihre bewusst eingesetzte Strategie des Scheins. Viele Figuren sind nicht so, wie sie beim ersten Hinsehen wirken. Indem der Leser hinter die Gerüchte und Vorurteile der Kleinstädter blickt, erkennt er nicht nur den wahren Charakter der Figuren, sondern auch seine eigenen Ressentiments.
Wirkung: Das Buch erhielt 1961 den Pulitzerpreis, die höchste literarische Auszeichnung der USA, und wurde in rund 25 Sprachen übersetzt. Bereits 1962, zwei Jahre nach Erscheinen, drehte Robert Mulligan die Verfilmung, die drei Oscars erhielt, darunter einen für Hauptdarsteller Gregory Peck als Rechtsanwalt Finch. B. B.


Amazon Redaktion

Meine Meinung

Es gibt Bücher und Geschichten von denen hört man immer wieder, nimmt sich vor diese bald zu lesen und kommt dann doch nicht dazu.
Bei mir gehört sicherlich „Wer die Nachtigall stört“ zu dieser Sorte. Jetzt konnte ich dieses Versäumnis nachholen und bin sehr froh und glücklich darüber.

Die Geschichte spielt im Süden der USA in den 30iger Jahren des 20. Jahrhunderts. Erzählerin ist das Mädchen Scout, die am Beginn 6 Jahre jung ist und am Ende 9 Jahre. Sie und ihr Bruder Jem wachsen bei ihrem Vater Atticus auf. Dieser ist Anwalt und versucht seine beiden Kinder in seinem liberalen Sinn zu erziehen. Er erklärt ihnen auf verständliche Weise die Welt und schützt sie nicht immer vor dem Bösen. Die zwei schauen zu ihm auf und respektieren und lieben ihren Vater sehr. Scout erzählt von ihren ersten Schultagen, ihren Erlebnissen und Sorgen.
Doch neben ihrem üblichen gemächlichen Leben ziehen schwarze Wolken am Himmel auf. Ihrem Vater Atticus wird die Verteidigung eines Schwarzen übertragen. Dieser wird beschuldigt eine weiße Frau angegriffen und vergewaltigt zu haben. Ein Vergehen für das die Todesstrafe verhängt wird. Niemand glaubt einem Neger, die Weißen haben immer Recht. Die Zeit der Verhandlung wird zu einer schwierigen Zeit für die gesamte Familie. Doch in dieser Phase stellen sich unfreundliche Menschen als Freunde heraus, Geheimnisse werden gelüftet und wieder begraben.

Ich kann verstehen, dass Harper Lee nach diesem Roman nichts mehr veröffentlich hat. Er wäre schier unmöglich gewesen, diese Geschichte noch zu toppen. Eine Erzählung, die immer die richtigen Worte trifft, den richtigen Ton, die uns Hoffnung auf Gerechtigkeit gibt, obwohl diese wohl nie zu erreichen sein wird.
Dieses Buch bekommt in meinem Regal einen Ehrenplatz und wird sicherlich nochmals gelesen.

Bewertung!5 sterne

30 May, 2011 11:04 52
Peter Peter ist männlich




Dabei seit: 23 Apr, 2009
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Heimatort: Burgdorf bei Hannover
Hobbies: Lesen. Schreiben. Reisen. Filme.
Beruf: Rentner und freiberuflicher Autor

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Stimmt - das ist ein ganz tolles Buch über Liebe und Toleranz und auch die Verfilmung ist ganz wunderbar gelungen! Wer sie noch nicht kennt - leider kommt der Film mit einem großartigen Gregory Peck so gut wie nie im Fernsehen! - unbedingt anschaffen.

♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
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