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Zabou1964 Zabou1964 ist weiblich
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Crowther, Yasmin - Die Farbe von Safran Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: Crowther, Yasmin
Titel: Die Farbe von Safran
Originaltitel: The Saffron Kitchen
Verlag: List
Erschienen: 1. August 2008
ISBN-10: 3548608191
ISBN-13: 978-3548608198
Seiten: 299
Einband: TB
Serie: ---
Preis: € 7,95

Autorenportrait:

Zitat:
Yasmin Crowther, Anfang 30, ist Engländerin mit iranischen Wurzeln. Sie lebt in London, wo sie für diverse NGOs arbeitet. Ihr Interesse an aktuellen politischen Themen zeigt sich auch in ihrer Mitarbeit in einem Think tank zur Nahostpolitik. >Die Farbe von Safran< ist ihr erster Roman.

Quelle: Ullstein Verlag

Inhaltsangabe:

Zitat:
Ein kleiner Junge, der sich das Leben nehmen will. Eine junge Frau, die ihr ungeborenes Kind verliert. Ihre Mutter, die nach vierzig Jahren in den Iran zurückkehrt, um endlich nach ihren Wurzeln zu suchen – und nach ihrer verbotenen Liebe. Ein großer Roman über die Unmöglichkeit, in zwei Welten zu leben.

Sara weiß kaum etwas über die iranischen Wurzeln ihrer Familie. Vor über vierzig Jahren floh ihre Mutter aus dem Iran nach London, um die traditionelle Enge und die erstickende Frauenrolle hinter sich zu lassen. Doch selbst nach all den Jahren, trotz ihrer glücklichen Ehe mit einem Engländer und obwohl sie auf die Erfolge ihrer westlich erzogenen Tochter stolz ist, fühlt sie sich den traditionellen Werten ihrer Herkunft verbunden. Dann kommt der Tag, der alles verändert: Maryams kleiner Neffe Said versucht sich das Leben zu nehmen. Sara rettet ihn in letzter Minute und verliert dabei ihr ungeborenes Kind. Es kommt zum Bruch zwischen Mutter und Tochter. Tief verunsichert reist Maryam in den Iran, um an ihre Vergangenheit anzuknüpfen. Anders als ihre Mutter ist Sara im modernen London zu Hause. Verständnislos steht sie den Traditionen ihrer Mutter gegenüber, und der Schock über die Fehlgeburt sitzt tief. Doch schließlich reist Sara ihrer Mutter nach, um zu verstehen, was passiert ist. Ein warmherziges, kraftvolles und feinsinniges Debüt.

Quelle: Ullstein Verlag

Meine Meinung:

Als Sara ihren Cousin Said, der gerade seine Mutter verloren hat, von einem Sprung in die Themse abhalten will, erleidet sie eine Fehlgeburt. Sie erfährt, dass ihre Mutter Maryam, bei der der Junge lebt, ihn geschlagen hat. Indirekt gibt sie ihr die Schuld am Verlust ihres ungeborenen Kindes. Maryam reist zurück in den Iran, den sie vor über vierzig Jahren verlassen hat, um den strengen Regeln und Konventionen zu entfliehen. Sie besucht ihr Dorf, in dem sie aufgewachsen ist und begegnet dort ihrer Jugendliebe Ali, mit dem sie ein hartes Schicksal teilt. Nach und nach erfährt der Leser, wie Maryam zu der wurde, die sie heute ist.

Die Geschichte Maryams ist durchaus interessant und hat mich auch bewegt. Leider ist der Erzählstil der Autorin sehr distanziert. Die Protagonisten blieben mir fremd. Erst zum Ende des Romans hin konnte ich mich teilweise in Sara hineinversetzen. Maryams Handeln dagegen war für mich kaum nachvollziehbar. Obwohl sie seit vierzig Jahren in England lebte, ist sie dort nie wirklich angekommen. Das Handeln ihres strengen Vaters hat sie nie überwinden können. Erst ganz zum Schluss erfährt der Leser, was damals wirklich geschehen ist.

Der Roman ist abwechselnd aus Saras und Maryams Sicht geschrieben, wobei Saras Geschichte und Maryams Vergangenheit in der Ichform erzählt werden und Maryams Gegenwart in der dritten Person. Die Wechsel erfolgen zum Teil sehr übergangslos, sodass ich manchmal überlegen musste, von wem gerade die Rede ist.

Die Autorin ist selbst das Kind einer Iranerin und eines Engländers. Der Roman hat in Ansätzen autobiografische Züge, wobei Maryams Geschichte nicht die von Yasmin Crowthers Mutter ist. Ich halte es aber durchaus für möglich, dass Frauen im Iran ein Schicksal wie Maryam erleiden konnten und wohl auch noch immer können.

Fazit:

Die Geschichte hätte durchaus Potenzial zu einem gefühlvollen Roman gehabt. Leider konnte die Autorin mich mit ihrem Stil nicht überzeugen, die Charaktere blieben mir fremd.

2sterne

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