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Nethas Schmökerkiste » Buchgenre » KINDER & JUGENDBÜCHER » Kinder & Jugendbücher V - Z » [Belletristik] Woon, Yvonne - Dead Beautiful 2 Bewertungen - Durchschnitt: 3.50 2 Bewertungen - Durchschnitt: 3.50 2 Bewertungen - Durchschnitt: 3.50 2 Bewertungen - Durchschnitt: 3.50 » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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goat goat ist weiblich
Schmöker Legende




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Woon, Yvonne - Dead Beautiful Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: Woon, Yvonne
Titel: Dead Beautiful - Deine Seele in mir
Originaltitel: Dead Beautiful
Verlag: Dtv
Erschienen: 1. Oktober 2011
ISBN-13: 978-3423760386
Seiten: 480 Seiten
Einband: Gebundene Ausgabe
Serie: Band 1 der Dead-Beautiful-Reihe
Empfohlenes Alter: ab 14
Preis: 16,95 €

Autorenportrait:

Zitat:
Yvonne Woon, geboren 1984, wuchs in Worcester, Massachusetts, und in Frankreich auf. Nachdem sie 2006 an der Columbia University ihren Abschluss in Englisch und Creative Writing erlangt hatte, arbeitete sie als Assistentin in einer Literaturagentur und absolvierte ein Aufbaustudium. › Dead Beautiful - Deine Seele in mir‹ ist ihr erster Roman.

Quelle: Klappentext


Inhaltsangabe:

Zitat:
Was tun, wenn man jemanden, den man über alles liebt, nicht lieben darf? Yvonne Woon erzählt in ›Dead Beautiful - Deine Seele in mir‹ eine packende Geschichte vom Leben und vom Tod, von Sehnsucht und Schmerz und von einem Kuss, der das Ende von allem bedeuten kann.

Nach dem gewaltsamen Tod ihrer Eltern ist in Renée Winters' Leben nichts mehr, wie es einmal war. Von ihrem Großvater wird die 16-Jährige auf das Gottfried-Institut geschickt, eine elitäre Privatschule von Weltruf mitten in den Wäldern von Maine. Schnell merkt Renée, dass es dort nicht mit rechten Dingen zugeht: Der Fokus des Unterrichts liegt auf Fächern wie Gartenbau und Bestattungskunde und Latein scheint die Insider-Sprache zu sein. Darüber hinaus gibt es am Gottfried einige mysteriöse Todesfälle. Obwohl die strengen Regeln der Schule private Verabredungen zwischen Mädchen und Jungen verbieten, verliebt sich Renée in den kühlen, zurückgezogenen und wunderschönen Dante Berlin. Auch er scheint Gefühle für sie zu haben, doch einen Kuss verwährt er ihr. Welches tödliche Geheimnis versucht er vor Renée zu verbergen?

Quelle: Verlagsseite

Meine Meinung:

Für die 16-jährige Renée ändert sich auf einen Schlag das ganze Leben, als sie ihre Eltern in einem Wald tot auffindet. Dass sich rund um die Leichen Münzen befinden und sowohl ihr Vater als auch ihre Mutter ein Stück Mull im Mund haben, scheint niemanden zu verwundern. Für die Polizei steht fest, dass die beiden an Herzversagen starben. Einzig ihr Großvater, der von ihren Eltern als Vormund bestimmt wurde, mit dem sie aufgrund eines großen Streits seit Jahren aber keinen Kontakt mehr hatten, interessiert sich etwas näher für Renées Entdeckung. Doch statt sie zu unterstützen und ihr zu helfen, den schrecklichen Fund zu verarbeiten, schickt er sie nach Maine auf eine elitäre Privatschule. Fern ihrer Heimat und ihren alten Freunden, ist Renée nun völlig auf sich allein gestellt. Schon bald merkt sie, dass dort merkwürdige Dinge geschehen und auch Dante, ein überaus schöner Junge, in den sich Renée sofort verliebt, scheint ein dunkles Geheimnis in sich zu tragen. Was ist geschehen, dass plötzlich ihr ganzes Leben aus den Fugen gerät und vor allen Dingen, warum scheint sie auf einmal den Tod immer wieder magisch anzuziehen?

Bei „Dead Beautiful“ handelt es sich um einen Jugendroman, was auch optisch durch das Cover schon klar wird. Von dort blickt dem Leser das Gesicht eines jungen Mädchens mit strahlend blauen Augen entgegen. Es sieht ein bisschen geheimnisvoll aus, was auch durch den Zusatz des Buchtitels „Deine Seele in mir“ noch untermauert wird. Nimmt man den Schutzumschlag der gebundenen Ausgabe ab, so erscheint darunter ein schwarzer Einband. Passend dazu gibt es auch ein Lesebändchen in dem gleichen Farbton.

Die Leser meiner Rezensionen wissen, dass ich mich die letzte Zeit öfter mit Jugendbüchern beschäftigt habe, von denen es immer mehr richtig gute gibt. Dementsprechend habe ich mich sehr auf diese Neuerscheinung gefreut. Nach dem ganzen Vampirhype war ich auch froh, mal etwas anderes Paranormales lesen zu können. Mit ihrem Debüt hat mich Yvonne Woon zwar nicht enttäuscht, aber meine Erwartungen wurden leider auch nicht ganz erfüllt.

Nach einem kurzen Prolog wird der Leser gleich mit dem Tod von Renées Eltern konfrontiert. Das Auffinden wirkt zunächst noch zufällig, weil Renée das Auto ihrer Eltern an der Straße stehen sieht, und dies auch nur, weil sie ihre Freundin überredet hat, eine Abkürzung zu fahren. Natürlich kommt es ihr komisch vor, dass das Auto vor dem Wald abgestellt ist und obwohl es bereits recht finster ist, macht sie sich, mit einer Taschenlampe bewaffnet, sofort auf den Weg. Selbst ihre Freundin kann sie nicht davon abhalten. Immer läuft sie in den Wald und stößt plötzlich auf die Leichen ihrer Eltern. Ihr erster Impuls ist, zum Auto zurück zu rennen und nach Hilfe rufen, doch das bringt sie nicht fertig, weil sie weiß, dass dies die letzten Augenblicke sind, die sie jemals mit ihren Eltern haben wird. Als sie dann den Kopf auf die Brust ihrer Mutter legt, hat mich das sehr berührt. Aber ich wurde trotzdem den Gedanken nicht los, dass ein junges Mädchen niemals alleine im Dunkeln in den Wald gelaufen wäre und nach dem Auffinden der toten Eltern so „gelassen“ reagiert hätte. In so einem Fall wäre wohl eher Panik angebracht gewesen und die Angst, dass der Mörder sich vielleicht noch in der Nähe aufhält, hätte greifbar sein müssen.

Und genau das ist es, was ich auch während des weiteren Lesens ständig vermisst habe. Dieser Ansatz von überwältigendem Gefühl, als sie die letzten Minuten allein mit ihren toten Eltern verbringt, den hätte ich mir auch für den Rest der Geschichte gewünscht. Aber das ist leider im Sande verlaufen, was ich etwas schade finde. Dabei hätte dieser Charakter so toll ausgearbeitet werden können. Auch das Verhalten des Großvaters war für mich nicht nachzuvollziehen. Wie kann man seine Enkeltochter so kurz nach dem Tod der Eltern einfach in ein Internat abschieben? Und das auch noch mit dem Wissen, dass niemand an einen Mord glaubt, obwohl die Indizien dafür sprechen? Der Leser möchte sich doch eigentlich gerne mit den Figuren identifizieren können. Aber hier kommen die Figuren nüchtern und unglaubwürdig rüber.

Was die Spannung angeht, so wird der Spannungsbogen stetig aufgebaut, ist aber durch ein sehr plumpes und konstruiertes Ende einfach kaputt geschrieben worden. Die Ereignisse überschlagen sich plötzlich und das Ende des Buches wird dem guten Start der Geschichte einfach nicht mehr gerecht. Zwar lässt sich das Buch flüssig lesen, aber die Autorin hat sich einfach zuviel vorgenommen und wohl leider versucht, aus mehreren Bestsellern eine eigene Geschichte zu konstruieren. Aber die Autorin hat mit der Fortsetzung, die 2012 in Deutschland erscheinen wird, die Möglichkeit zu beweisen, dass sie es besser kann und auch die vielen noch offenen Fragen, die sich im Verlauf der Geschichte gestellt haben, zu beantworten.

Von mir gibt es diesmal nur drei Sterne und eine sehr verhaltene Empfehlung.

3 sterne

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Wer lesen will, der liest, und jedes Buch wird gefunden von dem, der es sucht.
(Eduard Engel)

02 Oct, 2011 23:42 01 goat ist offline Email an goat senden Beiträge von goat suchen Nehmen Sie goat in Ihre Freundesliste auf
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Meine Meinung:

Renée macht an ihrem sechzehnten Geburtstag eine schlimme Entdeckung, sie findet ihre Eltern tot im Wald, um sie herum sind jede Menge Münzen verstreut und Mull steckt ihnen im Mund. Doch die Ärzte schließen ein Gewaltverbrechen aus, denn sie sind angeblich beide an Herzversagen gestorben ohne Außeneinwirkung. Aber wie läßt sich das erklären, das es gleich beide auf einmal getroffen hat und was bedeuten die Münzen und die Mullbinden?! Renée ist sich sicher, das es nicht einfach nur ein Unfall war, aber so gut wie alle um sie herum sind der Meinung, das sie sich da zu viel einbildet, nur ihr Großvater scheint darüber mehr zu wissen, als er sagt. Und da er findet, das sie in Costa Rosa nicht mehr sicher ist, schickt er sie nach Maine auf das renommierte Gottfried-Institut. Aber irgendwas ist dort seltsam, denn nicht nur, das es ganz komische Unterrichtsfächer dort gibt, nein, vor einiger Zeit ist auch ein Junge dort ums Leben gekommen und es scheint bei ihm genauso wie bei Renées Eltern gewesen zu sein.

Ich fand die Geschichte ziemlich spannend und ich habe immer mitgerätselt was es denn mit diesen ganzen geheimnisvollen Dingen auf sich hat, die an der Schule passieren. Aber bis auf eine Sache habe ich kaum was herausgefunden und war immer wieder aufs neue überrascht wie sich die ganze Story entwickelt hat. Die Autorin hat wirklich interessante Ideen und ihr Schreibstil hat mich gleich von der ersten Seite an gefesselt, so daß ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Renée war mir eigentlich recht sympathisch, auch wenn sie manchmal etwas zu nüchtern rüberkam, was die Todesfälle angeht und auch ihre Art gegenüber Eleanor fand ich nicht immer so ganz ok, denn sie ist oft eingeschnappt, wenn diese mal keine Zeit für sie hat oder sie mal versetzt, aber wenn sie das selber macht ist das natürlich völlig ok. Eleanor, Nathaniel und Dante fand ich auch noch ziemlich nett, auch wenn Nathaniel öfters etwas abwesend und desinteressiert wirkt, aber warum das so ist klärt sich später noch auf. Und Dante ist ein ziemlich geheimnisvoller Junge, der mir aber auf Anhieb gefallen hat und dem ich irgendwie nie was Böses zugetraut habe.

Richtig unheimlich fand ich den Lateinerklub und das Wächterkomitee, denn beide scheinen was zu verbergen und ihre Finger bei einigen schlimmen Sachen im Spiel gehabt zu haben. Und selbst die Rektorin und die Lehrer scheinen nicht so zu sein, wie an anderen Schulen, in ihren Vorträgen schwingt öfter was bedrohliches mit, als ob sie genau wüßten, das es mehr da draußen in der Welt gibt, aber was genau das wollen sie dann doch nicht verraten. Auch Renées Großvater kommt sehr seltsam rüber in seiner Art und das er seine Enkelin gleich auf ein Internat geschickt hat, obwohl sie erst vor kurzem ihre Eltern verloren hat, hat ihn mir auch nicht gerade sympathischer gemacht.

Was mir leider so gar nicht gefallen hat war das Ende, es stürzt alles total plötzlich auf einen ein und was da wirklich passiert ist wird auch nicht mehr so richtig erklärt, es ist alles so kurz und man fragt sich, war das jetzt wirklich schon alles. Außerdem bleiben einfach noch viel zu viele Fragen offen, die aber hoffentlich im zweiten Teil "Dead Beautiful - Unendliche Sehnsucht" beantwortet werden, der nächstes Jahr erscheinen soll.

Von mir gibt es4 sterne

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26 Oct, 2011 21:19 26 Mandy ist offline Email an Mandy senden Homepage von Mandy Beiträge von Mandy suchen Nehmen Sie Mandy in Ihre Freundesliste auf
 
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