Dabei seit: 13 Sep, 2008
Beiträge: 8734 Heimatort: Ba-Wü, Kreis Karlsruhe Hobbies: lesen, sticken, Freunde treffen Beruf: Tupperware-Beraterin Bücher gelesen in 2013: 42 Seiten gelesen in 2013: 14.679 Mein SUB: 209 Lese gerade: Schwaben-Wut
Thömmes, Günther: Malz und Totschlag
Herausgeber: Thömmes, Günther Autoren: verschiedene Titel: Malz und Totschlag – Kleine Morde unter Bierfreunden Verlag: Gmeiner Erschienen: 2011 ISBN-10: 3839211875 ISBN-13: 978-3839211878 Seiten: 364 Einband: Taschenbuch Preis: 11,90 € Serie: -
Autorenportrait:
Nicht vorhanden, da verschiedene.
Inhaltsangabe:
Zitat:
Bier, ein Getränk, das allerhand Stoff für spannende Geschichten bietet - das weiß Günther Thömmes, Autor von drei Bierbrauer-Romanen und Herausgeber der vorliegenden Anthologie, schon lange. Dass auch Bier und Krimis wunderbar zusammenpassen, beweist dieser Band, in der bekannte Krimiautoren aus Deutschland und Österreich prickelnd-spannende Krimis rund um das Thema Bier präsentieren.
Klappentext
Meine Meinung:
Conrad Seidel schreibt im "Vormord" von einer Medienmeldung: Ein 20jähriger alkoholkranker Analphabet erschlägt nach dem Streit um ein Bier seinen Stiefvater mit einer Axt. Das gab ihm den Anreiz, kurze Krimis zu veröffentlichen. Schließlich kann man bei einem guten Bier wunderbar ein gutes Buch lesen.
Es folgen 21 kurze Krimigeschichten zwischen 7 und 30 Seiten von 21 Autoren rund um das Thema Bier.
Es gab Geschichten über Rache, gekränkte Eitelkeit, Demütigung, Eifersucht, eingeschworene Gemeinschaft, Machtspiel, Missverständnis, Schwindelei, Entführung, Alkoholverbot im Jahr 2023 und Unterdrückung. Jede Story war abgeschlossen, die Täter waren nicht immer offensichtlich, aber manchmal war die Tat für mich nachvollziehbar. Am Ende des Buches findet man die Vitae der Autoren.
Durch dieses Buch lernt man verschiedene Autoren aus Deutschland und Österreich kennen, die aufregende Kurzkrimis geschrieben haben, welche mit dem herzhaften Getränk zu tun haben.
Das Cover zeigt einen gefüllten Bierkrug vor schwarzem Hintergrund. Auch wenn ich eher ein Weintrinker bin, hat mich diese Anthologie angesprochen. Ich wurde nicht enttäuscht.
Ich kannte bisher nur einen der Autoren. Die meisten der mir bisher unbekannten konnten mich überzeugen. Manche Geschichten haben mich überrascht, und selten war ich auch froh, als sie zu Ende war. Ich persönlich fand zwei Geschichten nicht so gelungen, dreizehn waren unterhaltsam, zwei waren sonderbar und vier haben mir sehr gefallen. Das Buch ist meiner Meinung nach sehr empfehlenswert.