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Rennie
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Daumen hoch! King, Stephen - Die Arena Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: King, Stephen
Titel: Die Arena
Originaltitel: Under the Dome
Verlag: Heyne
Erschienen: Juni 2011
ISBN-13: 978-3453435230
Seiten: 1296
Einband: HC
Serie: -
Preis: € 12,99

Autorenportrait:
Zitat:
Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Schon als Student veröffentlichte er Kurzgeschichten, sein erster Romanerfolg, "Carrie", erlaubte ihm, sich nur noch dem Schreiben zu widmen. Seitdem hat er weltweit 400 Millionen Bücher in mehr als 40 Sprachen verkauft. Im November 2003 erhielt er den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk.

Quelle: Amazon.de

Inhaltsangabe:
Zitat:
An einem ganz normalen schönen Herbsttag wird die Stadt Chester`s Mill plötzlich auf unerklärliche Weise durch ein unsichtbares Kraftfeld vom Rest der Welt abgeriegelt. Flugzeuge zerschellen daran und fallen als brennende Trümmer vom Himmel, einem Gärtner wird beim Herabsausen „der Kuppel“ die Hand abgehauen, Tiere werden zweigeteilt, Menschen, die gerade in Nachbarorten unterwegs sind, werden von ihren Familien getrennt, und Autos explodieren, wenn sie auf die mysteriöse Wand prallen. Es ist allen ein Rätsel, worum es sich bei dieser unsichtbaren Wand handelt, wo sie herkommt und wann – falls überhaupt – sie wieder verschwindet. Es gibt kein Entrinnen – und je mehr die Vorräte zur Neige gehen, desto stärker tobt der bestialische Kampf ums Überleben in dieser unerwünschten Arena …

(Klappentext des Romans)


Meine Meinung:
Was passiert, wenn man über eine idyllische amerikanische Kleinstadt, in der jeder jeden kennt und in der alles harmonisch abzulaufen scheint, eine unsichtbare überdimensionale Riesenglaskugel stülpen würde? Dieser Frage scheint King in seinem neuesten Roman nachgegangen zu sein. Mit allem könnte man rechnen, aber nicht mit diesem immens grausamen Ausmaß. das uns der Autor in seinem grandiosen Werk präsentiert:

Menschen werden zu noch extremeren Egoisten, als sie es bereits sind, wenn sie bemerken, dass die Essens- und Sauerstoffvorräte zu Ende gehen und Machthabende versuchen ihre Position noch mehr auszukosten, als sie es bisher schon getan haben. Und unter eben diesen „Würdenträgern“ gibt es da zu allem Überfluss auch noch einen Menschen in der Stadt, dem die „Arena“ einen großen Gefallen getan hat: Jim Rennie – nicht nur Stadtverordneter von Chester`s Mill, sondern (was bisher den meisten Einwohnern noch nicht bewusst war) auch ein grausamer psychopathischer Sadist, der die Gunst der Stunde schamlos ausnutzt und mit seinen Intrigen und Machtspielen alles noch sehr viel schlimmer werden lässt.
Noch dazu hat Rennie einiges zu verbergen, denn seine dunklen Machenschaften wusste er bisher gut zu verschleiern, aber das soll natürlich auch so bleiben.

Stephen King konfrontiert den Leser mit einem enormen Epos aus Intrigen, Gemeinheiten, grausamen Begebenheiten, aber auch Liebe, Hilfsbereitschaft und Freundschaft.
Ja auch Liebe Hilfsbereitschaft und Freundschaft, denn Gott sei Dank sind nicht alle Menschen wie die breite Masse der Kleinstadt (oder auch der ganzen Welt?).
Auch in Chester`s Mill existiert noch eine kleine Gruppe, die sich selbst nicht so wichtig nehmen und denen Zusammenhalt und Kameradschaft noch weitaus mehr bedeutet, als den meisten anderen.
Doch welche Horrorszenarien die kleine Gemeinschaft und auch die anderen Einwohner der Kleinstadt erleben und ob eine „kleine Einheit“ den „Dome“ besiegen kann, das sollt und müsst Ihr selbst lesen.

Sicher merkt Ihr schon an meiner Beschreibung, dass es King geschafft hat, mich absolut von seinem neuesten Werk zu überzeugen. „Die Arena“ hat mich gefesselt und es fällt mir jetzt tatsächlich schwer, mich nach so vielen Zeilen von den Protagonisten zu verabschieden und mich auf ein anderes Buch zu konzentrieren. Das passiert nicht all zu oft ;-)

Trotzdem bin ich anfangs ziemlich erschrocken, als ich diesen dicken Wälzer zum ersten Mal aufschlug: denn gleich zu Beginn zählt der Autor erst mal zig Namen auf, die in seinem Roman eine mehr oder weniger große Rolle spielen. So eine Einleitung kann ich normalerweise gar nicht leiden, weil ich mich damit schon vor dem Lesen ziemlich überfordert fühle, wenn ich erst mal „Darstellernamen“ auswendig lernen soll. Später aber sind mir gerade diese Seiten noch sehr wichtig geworden, weil ich dann doch zwischendurch immer wieder mal nachschlagen konnte bei seinem „who is who“.
Und Abbruch hat es Kings Buch auch in keinster Weise getan, denn ob ihr es glaubt oder nicht, bereits nach den ersten Kapiteln war ich mitten in der Story gefangen und fast schon selbst Einwohnerin der Stadt Chester`s Mill. Hierzu verhalf mir vor allem auch ein Stadtplan, den der Autor mit eingebaut hat, zur „plastischen Vorstellung“ des Geschehens.

Stephen King ist zurück – und das mit aller Macht. Grausam und unbarmherzig schildert er die Szenarien, die sich da unter der "Kuppel" abspielen und lässt das Drama auf erschreckende Weise seinen Lauf nehmen.

Wen der Autor mit „Carrie“ oder „The Stand – das letzte Gefecht“ zu Fans werden ließ, die werden dieses Buch verschlingen und am Ende wieder einmal zugeben müssen, das King der Meister des Horrors ist und bleiben wird.
Nach einer „kurzen Verschnaufpause“ endlich wieder ein King, wie ich ihn kennen und lieben gelernt habe!

5 sterne

10 Jun, 2012 11:12 25
Meggie Meggie ist weiblich
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Mein SUB: wird langsam weniger ;-)

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Ich musste gerade schmunzeln, Rennie. Irgendwie war mir klar, dass das Deine erste Rezi hier wird. katter

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