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Lyndon, Robert - Der Thron der Welt Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: Lyndon, Robert
Titel: Der Thron der Welt
Originaltitel: Hawk Quest
Verlag: Wunderlich
Erschienen: 2. Januar 2013
ISBN-13: 978-3805250269
Seiten: 960
Einband: Broschiert
Serie: -
Preis: 18,95 €

Autorenportrait:

Zitat:
Robert Lyndon beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit Falknerei und Geschichte. Einige Szenen aus Der Thron der Welt gründen sich auf seine eigenen Erfahrungen als Falkner, Kletterer und Reisender.

Quelle: Verlagsseite

Inhaltsangabe:

Zitat:
Man schreibt das Jahr 1072 nach Christi Geburt. Der fränkische Krieger Vallon hat nichts mehr zu verlieren. In den Alpen begegnet er dem jungen Gelehrten Hero, unterwegs mit seinem Meister. Als dieser stirbt, bittet Hero Vallon um seine Begleitung...

Quelle: Verlagsseite

Meine Meinung:

Robert Lyndon hat auf fast 1.000 Seiten einen Roman über seine beiden großen Leidenschaften geschrieben: Geschichte und Falknerei

„Eine kleine Gruppe entschlossener Männer kann weiter und schneller reisen als jede Armee.“

Durch einen Zufall treffen zwei Männer aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein können. Vallon ist Franke. Nachdem in Frankreich ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt wurde, möchte er in einem anderen Land ein neues Leben beginnen. Hero ist ein griechischer „Jüngling“, der sich auf seiner ersten großen Reise befindet. Sein Führer verstirbt und so hängt er sich an Vallons Fersen und überzeugt diesen, seine Expedition mit ihm gemeinsam zu Ende zu führen. Nach Erfüllung dieses Auftrages, der Überbringung einer Lösegeldforderung, schließt sich für die beiden ein neues Abendteuer an, das sie ganz hoch in den Norden und ins tiefste Russland führt. Auf dieser Reise erhalten sie Unterstützung von dem jungen Falkner Wayland, einem wahren Überlebenskünstler, seinem Untier von Hund und seinem Freund.

„Der Thron der Welt“ von Robert Lyndon wird betitelt als historischer Roman. Ich habe ihn eher als Abendteuerroman empfunden und musste während des Lesens einige Male an „Indiana Jones“ denken, obwohl diese Geschichte im 11. Jahrhundert spielt.

Die Protagonisten sind alle für sich interessante Figuren. Vallon ist ein intelligenter Kämpfer, der durch seinen Beschützerinstinkt Hero gegenüber die Reise antritt. Letztlich ist er es, der die Fäden in der Hand hält. Hero ist jung, leidenschaftlich und voller Tatendrang. Mit seinem umfassenden Wissen manövriert er die illustre Reisegruppe aus so mancher scheinbar ausweglosen Situation.

Mein heimlicher Favorit war jedoch Wayland. Seit die Normannen seine Familie ausgelöscht haben, hat ihn sein trauriger Werdegang dazu gebracht, die Tiere den Menschen vorzuziehen. Als ihm aber ein Rachefeldzug gegen die Mörder gelingt, wird er seinen Reisegefährten gegenüber offener und ist sogar bereit, sein Herz für eine Frau zu öffnen.

Die Idee Robert Lyndons, eine Handvoll solch unterschiedlicher Menschen auf eine Reise zu schicken, ist grundsätzlich gut. Zwischen diesen sich wildfremden Menschen entwickelt sich eine komplizierte Freundschaft, in der Treue, Vertrauen, Respekt und Zusammenhalt eine überlebenswichtige Rolle spielen. Jede Figur hat mindestens eine positive Fähigkeit und diese wird optimal eingesetzt.

Leider bekam ich während des Lesens zunehmend den Eindruck, dass es sich mehr und mehr zu einer Aneinanderreihung von Kämpfen/Abendteuern/Fluchten entwickelt. Die interessanten Geschichten jeder einzelnen Figur und deren Gefühle blieben weitestgehend auf der Strecke. Ebenso habe ich nähere Aussagen über „Land und Leute“ vermisst. Wie lebten die Menschen in den bereisten Ländern zu damaliger Zeit? Dieses Thema war nebensächlich und wurde nur angerissen.

Meine anfängliche Begeisterung für diesen Roman ließ daher etwa ab Seite 250 deutlich nach. Da lagen jedoch noch über 700 Seiten vor mir!

Fazit:

Spannender Start, interessante Figuren, tolle Idee. Leider nicht so umgesetzt, um mich 1.000 Seiten lang an dieses Buch zu fesseln.

Bewertung:

Ich gebe dem Buch drei von fünf Sternen.

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Ein Leben ohne Bücher ist möglich. Aber es lohnt sich nicht!

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