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Wolf, Hubert - Die Nonnen von Sant'Ambrogio Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: Wolf, Hubert
Titel: Die Nonnen von Sant'Ambrogio
Originaltitel: --
Verlag: C.H. Beck
Erschienen: 2013
ISBN-13: 978-3-406-64522-8
Seiten: 544
Einband: HC
Serie: --
Preis: 24,95 Euro

Autorenportrait:
Zitat:
Hubert Wolf, geb. 1959, ist Professor für Kirchengeschichte an der Universität Münster. Er wurde u. a. mit dem "Leibniz-Preis" der DFG, dem "Communicator-Preis" und dem "Gutenberg-Preis" ausgezeichnet und war Fellow am Historischen Kolleg in München.


Quelle: C.H. Beck

Inhaltsangabe:
Zitat:
Die Akten dieses Inquisitionsprozesses sollten für alle Ewigkeit in den Archiven des Vatikans verschwinden. Um ganz sicher zu gehen, legte man sie an der falschen Stelle ab, ohne zu ahnen, dass sie gerade dadurch über hundert Jahre später der Forschung zugänglich werden – und Hubert Wolf sie aufspürt.
Rom, im Juli 1859: Eine Nonne ruft um Hilfe, man will sie vergiften, doch sie kann fliehen. Es kommt zu einem Prozess, in dem die Inquisition Unglaubliches aufdeckt: Im Kloster Sant’Ambrogio werden seit Jahrzehnten Nonnen als Heilige verehrt. Visionen, Dämonenaustreibungen, Segnungen per Zungenkuss, lesbische Initiationsriten und Wunder sind an der Tagesordnung. Zweiflerinnen werden beseitigt. Und hinter alledem steht ein Netzwerk von Jesuiten mit besten Kontakten zum Papst.
Bis heute besitzt der Fall Sant’Ambrogio eine gewaltige Sprengkraft: Einer der Beichtväter, der unter falschem Namen bei den Nonnen übernachtete, entpuppt sich als vatikanischer Spitzentheologe und enger Vertrauter des Papstes, der das Unfehlbarkeitsdogma maßgeblich mitformulierte. Die wahre Geschichte von Sant’Ambrogio ist damit auch ein Kapitel aus der wahren Geschichte des modernen Katholizismus.


Quelle: C.H. Beck

Meine Meinung:
Durch Blogg Dein Buch bin ich auf dieses Buch aus dem Verlag C.H. Beck aufmerksam geworden. Und die Inhaltsangabe hat mich dann doch gereizt. Welche Machenschaften gingen vor direkt vor der Nase des Vatikans und somit des Papstes? Waren die Nonen mit dem Teufel im Bunde? Welche Drahtzieher standen dahinter? Und vor allem: Warum hat dies keiner richtig wahrhaben wollen? All diese Informationen findet man in „Die Nonnen von Sant'Ambrogio“.

Gleich zu Anfang wird einem Katharina von Hohenzollern vorgestellt, die nach schwerer Krankheit endlich in dem Kloster Sant'Ambrogio versucht, ihren Frieden zu finden und den Rest ihres Lebens dort verbringen möchte. Doch schon nach kurzer Zeit macht sie Entdeckungen, die sie daran zweifeln lassen, ob im Kloster alles mit rechten Dingen vorgeht. Als sie dann noch vermutet, dass ihr durch Giftanschläge nach dem Leben getrachtet wird, wendet sie sich an ihren Cousin und bittet um Hilfe. Ihr Cousin kann sie aus dem Kloster herausholen und gleich danach beschuldigt Katharina das Kloster und vor allem die Klostervorsteherin, Maria Luisa, ihr nach dem Leben getrachtet zu haben und sogar mit dem Teufel im Bunde zu sein.

Der Autor nimmt sich diesem „Fall“ an und stellt minutiös dar, was 1859 passiert sein könnte. Er sichtet Akten, Papiere, Bücher und rekonstruiert den Alltag, das Leben und die Verschwörungen.

Zeitweise war mir der Ton etwas zu trocken und so habe ich für diesen 544 Seiten langen Bericht auch etwas länger gebraucht als gedacht. Trotzdem hat mich zwischendrin immer wieder die „Spannung“ gepackt und ich wollte die Hintergrundfakten in mich aufnehmen.

Anstrengend war die sehr kleine Schrift, musste ich das Buch doch öfters zur Seite legen, um mich von dieser Anstrengung zu erholen.

Es war sehr interessant zu erfahren, was den genau in diesem Kloster so vor sich gegangen ist. Die Tatsache, dass dieses Kloster auch noch gegenüber des Vatikans steht und sich somit diese Teufeleien direkt vor dem Auge des Papstes zugetragen haben, lässt mich doch wieder daran zweifeln, ob in der katholischen Kirchen alles mit rechten Dingen vor sich geht.

Die letzten knapp 100 Seiten widmet der Autor einer Danksagung und den Quellenangaben, die recht umfangreich sind. Respekt vor dem Autor, dass er dies alles gesichtet hat.

Fazit:
Interessant, was hinter den verborgenen Türen der Kirche so vor sich ging oder gar noch geht!

5 sterne

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lG Sina Höst Flickan


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