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roedel
El Pasion Neuling


Dabei seit: 01 Dec, 2012
Beiträge: 1

Text Fortsetzung Folgt? Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Findet Ihr das Ende der Twilight Serie nicht auch irgendwie unbefriedigend? Da fehlt das, was man gemeinhin „Katharsis“ nennt, die „Reinigung der Seele“ durch die Tragödie, was die Serie nicht war, aber sie mit dem „Ende“ hätte sein können. Es stellt sich nicht die richtige Befriedigung über die gewonnen Ruhe ein und mal ehrlich: ist Aro nicht ein Feigling? Man zeigt ihm eine mögliche Zukunft, er zaudert jämmerlich und schreckt vor seiner eigenen Courage zurück. Wo wäre Napoleon, wo wären all die tragischen Helden der Romane geblieben, wenn sie sich so verhalten hätten?

Ganz gefährlich ist das letzte, von Bella gesprochene Wörtchen : forever. So kurz und so weitreichend. Forever, für immer oder ewig. Das bedeutet keineswegs nur „eintausend Jahre und noch einmal eintausend“ wie im zugegebenermaßen wunderbaren Song. „Ewig“ bedeutet grenzenlos, ohne Rand, unendlich. Und mit dieser Definition vor Augen liegt in dem Wort „forever“ eher eine Drohung als ein Wunsch. Die Erde wird in 500 Millionen Jahren durch zunehmende Sonnenaktivität so aufgeheizt werden, dass im Durchschnitt 40 Grad herrschen. Leben ist nur noch bedingt möglich. In 1,5 Milliarden Jahren werden die Ozeane anfangen zu kochen. Kein Leben. Nur noch Vampire, die darben, weil es kein Blut mehr gibt. Weder von Menschen noch von Tieren. Im Elend kriechend werden sie die letzten 2,5 Milliarden Jahre warten müssen, um endlich im Feuer der Sonnen unterzugehen. Forever? Das ist die Hölle, durch die sie als seelenlose Wesen wandern müssen. Forever? Lieber nicht.

Eigentlich kann nur ein Sterblicher eine Liebe „forever“ schwören, denn der letzte Gedanke , den Sterbliche haben, wird eingefroren in der Zeit. Es folgt die Ewigkeit der Seele – ein, sicherlich für die Mormonin Meyer tröstlicher Gedanke – oder das Nichts, das zeitlos und damit ewig ist.

Wie könnte es also weitergehen?

Nun, ich denke, in zwei Bänden. Arbeitstitel: „End of Twilight - Noonday Sun“ oder auf gut deutsch: „Noonday Sun – Bis(s) zur Erlösung“

Im ersten Buch dreht es sich um die Erlösung der Cullens von der Unsterblichkeit, vom Vampirdasein. Das ist mit allerlei Gefahren und Hindernissen verbunden, aber letztlich erfolgreich. Mir fallen Dutzende von Geschichten rund um dieses Thema ein – und Mrs. Meyer sicherlich noch viel mehr. Zum Beispiel von den Menschen, die misstrauisch werden ob der ewigen Jugend der Cullens. Den Konflikten, die sich aufgrund der Langeweile des Daseins, der Ereignislosigkeit, zwischen Bella und Edward ergeben. Konflikte zwischen dem Wunsch zu bewahren und der sich immer schneller werdenden Veränderungen in der Welt draußen.

Das zweite Buch „Part 2“ dreht sich um die Erlösung der Welt von den Vampiren, die, zumindest in weiten Teilen, als Fluch gelten und diesem Ruf gerecht werden. Es ist eine Pandemie, eine Art Seuche, die Vampire erfasst, und sie von der Unsterblichkeit erlöst. Man kann in diese Geschichte eine feine Ironie einspinnen. Die Volturi sind die ersten, die „erlöst“ werden. Die sind davon aber alles andere als begeistert. Galten sie doch in der Vampirwelt als die wahren Fürsten der Finsternis. Und nun werden sie von ihrem Thron geworfen. Herabgestuft zu eine Bande von Kleinkriminellen im Prostituiertenmilieu. Mir würde das gefallen. Auslöser der Pandemie ist ein gewisser Carlisle Cullen, nun ein gefeierte Mediziner mit der Erfahrung von Hunderten von Jahren. Natürlich sollte in diese Geschichte die Konflikte und letztlich die Versöhnung von Bella und Edward mit sich selbst, mit den Eltern und mit der Welt einfließen.

Das Ende wäre nicht mehr „ewig“, es wäre eine Art „und wenn sie nicht gestorben sind...“. Ist das nicht wesentlich befriedigender?

Für eine filmische Umsetzung gäbe es wohl drei Hindernisse:
• Geld: ein Ende der Geschichte brächte weder der Produktionsfirma noch Mrs. Meyer weiteren Gewinn.
• Geld: Die zwei Schauspieler Kristen Steward und Robert Pattison sind nun Weltstars. Nicht unbedingt durch auffallendes Talent wie etwa Liz Taylor oder Richard Burton. Aber aufgrund der Twilight-Geschichte. Ihre Talente müssten sie noch beweisen wie es Kate Winslet und Leonardo DiCaprio tun. Eine Fortsetzung könnte als Plattform für die Beiden dienen.
• Zeit: ein solches Projekt müsste in den nächsten 3,4 Jahren über die Bühne gehen. Denn die Schauspieler werden nicht „ewig“ so jung bleiben und aussehen. Obwohl im digitalen Zeitalter alles möglich scheint..

Gefällt Euch meine Idee? Dann tragt sie hinaus in die Welt. Auch in amerikanische Foren. Vielleicht erreicht sie S. Meyer. Who knows...

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01 Dec, 2012 11:04 15 roedel ist offline Email an roedel senden Beiträge von roedel suchen Nehmen Sie roedel in Ihre Freundesliste auf
 
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